Sport : Nur nahe dran

Tennisprofi Kohlschreiber scheitert im Viertelfinale

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’sHertogenbosch - Philipp Kohlschreiber war nah dran an seinem bislang größten Erfolg als Tennisprofi. Mehr allerdings auch nicht: Zum zweiten Mal binnen einer Woche hat der 21 Jahre alte Deutsche den Einzug in sein erstes Halbfinale auf der ATP-Tennistour verpasst. Der Bamberger unterlag am Freitag im niederländischen ’s-Hertogenbosch dem Tschechen Jan Hernych 6:7, 2:6 und schied somit wie beim Rasenturnier im westfälischen Halle vor einer Woche im Viertelfinale aus. In Halle hatte Kohlschreiber gegen den Weltranglisten-Ersten und späteren Turniersieger Roger Federer aus der Schweiz verloren.

Gegen Hernych könnte er schon im September die Möglichkeit zur Revanche bekommen. Dann trifft die Daviscup-Mannschaft in Liberec auf Tschechien und will – vielleicht mit Philipp Kohlschreiber – zurück in die Weltgruppe. Trotz der gestrigen Niederlage gegen den Tschechen – drei Tage vor dem Start des prestigeträchtigen Grand-Slam-Turniers in Wimbledon – zeigte Kohlschreiber auch beim Turnier in den Niederlanden weiter ansteigende Form.

In Runde eins wird er sich beim Turnier in London mit dem Franzosen Richard Gasquet auseinander setzen müssen. Das erscheint für Kohlschreiber eine lösbare Aufgabe zu sein. Auch die anderen deutschen Tennisprofis erwarten bei dem am Montag beginnenden Turnier in Wimbledon nicht unüberwindbar erscheinende Hürden. Den prominentesten Kontrahenten erwischte Lars Burgsmüller, der gestern nach Kohlschreiber in ’s-Hertogenbosch noch im Viertelfinale gegen den Franzosen Michael Llodra spielte (bei Redaktionsschluss noch im Gange). Burgsmüller spielt in der ersten Runde von Wimbledon gegen French-Open-Finalist Mariano Puerta. Allerdings gilt der Argentinier nicht gerade als ein Rasenspezialist. Tsp

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