Sport : Oh, wie war das schön

GURUS GÖTTER

Jürgen Klinsmann hat sich beim FC Bayern München so vieler Vorwürfe erwehren müssen, dass einer mehr auch keine Rolle spielt. Die Geschichte war ja auch zu schön, um unwahr zu sein. Da kommt der Revoluzzer aus Kalifornien und versündigt sich erst mal am Allerheiligsten, indem er im neuen Leistungszentrum der Bayern Buddhafiguren aufstellen lässt. Skandal!, schrien die Kritiker. Wie gesagt: zu schön, um unwahr zu sein. Der vermeintliche Guru Klinsmann hatte mit den fremden Gottheiten nichts zu tun. Der Innenarchitekt war’s, der die Buddhas wohl irgendwie loungig fand. Ende August wurden sie stillschweigend entfernt, aber Klinsmann hätte schon da ahnen können: Die Beziehung zwischen ihm und den Bayern würde verdammt kompliziert werden.

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