Sport : Oh, wie war das schön

TSG HOFFNUNGSLOS

Im Herbst 2008 schwant dem Establishment, dass sich etwas verändern könnte im traditionellen Machtgefüge. Aufsteiger Hoffenheim spielt den HSV mit 3:0 an die Wand, Vedad Ibisevic schießt eines seiner 18 Vorrundentore. Drei Monate später treffen sich beide Mannschaften zu einem Trainingsspiel im spanischen La Manga. An diesem 14. Januar kündigt sich ein totaler Zusammenbruch an. Ibisevic erleidet in dem Spiel einen Kreuzbandriss. Und es gibt noch einen Vorboten, er tritt auf in der Gestalt von Carlos Eduardo, der sich eine wüste Prügelei mit dem Hamburger Olic liefert. Die Nerven spielen nicht mehr mit. Die TSG Hoffenheim wird das unfairste Team der Rückrunde, der schwächste Herbstmeister aller Zeiten. Der Aufstand gegen das Establishment ist gescheitert.

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