Ohlbrecht verletzt : Mavericks gegen Topteams ohne Chance

Nächster Rückschlag für die Mavericks: Gegen Vizemeister Oklahoma geht den Mavs in der Schlussphase die Puste aus. Dirk Nowitzki trumpft erst groß auf, kann die Niederlage dann aber auch nicht verhindern.

Gegen die Wand. Dallas Mavericks Dirk Nowitzki (rechts) im Zweikampf mit Oklahoma City Thunders Nick Collison.
Gegen die Wand. Dallas Mavericks Dirk Nowitzki (rechts) im Zweikampf mit Oklahoma City Thunders Nick Collison.Foto: Reuters

Es bleibt dabei: Gegen die Top-Teams der Liga gibt es für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks nichts zu holen. Gegen Vizemeister Oklahoma City Thunder verloren die Mavs am Sonntag (Ortszeit) mit 101:107 und kommen bei ihrer Aufholjagd in Richtung Playoff-Ränge damit weiter nicht in Schwung. Nur eine Siegesserie würde die vagen Hoffnungen des NBA-Champions von 2011 auf eine Teilnahme an der K.o.-Runde noch am Leben halten, doch davon sind Nowitzki und Co. derzeit meilenweit entfernt. Es war die zehnte Dallas-Niederlage in Serie gegen Oklahoma.

Deutschlands Basketball-Superstar startete furios und war am Ende mit 23 Punkten bester Werfer seines Teams. Als es darauf ankam, kam Nowitzki aber nicht mehr zum Zuge und wurde von den Gästen praktisch komplett aus dem Spiel genommen. „Die Thunder haben mich einfach nicht mehr werfen lassen“, haderte Nowitzki. „Sie waren immer bei mir und wollten, dass ich nicht mehr in Ballbesitz komme.“ Dallas-Coach Rick Carlisle nahm die Niederlage am Ende auf seine Kappe, weil er keinen Weg aus der Umklammerung für seinen Kapitän gefunden hatte. „Wir haben ihn nicht gut in Position gebracht“, sagte Carlisle.

Trotzdem hielten die Gastgeber die Partie bis in die Schlussphase offen. Mit vier verwandelten Freiwürfen innerhalb kürzester Zeit sorgte Nowitzki 1:20 Minuten vor dem Ende für den 101:101-Ausgleich. Doch wie so oft in dieser Spielzeit konnten die Texaner das Momentum nicht zu ihren Gunsten nutzen. Die Gäste erzielten die letzten sechs Punkte der Partie, Kevin Durant besorgte den 107:101-Endstand.

Dabei hatte der Olympiasieger lange Zeit überhaupt nicht ins Spiel gefunden. „Ich war total frustriert, aber meine Mitspieler haben mich weiter gesucht. Da wollte ich sie nicht im Stich lassen“, sagte Durant, der 19 seiner 31 Punkte im Schlussviertel erzielte. Bester Werfer bei den Gästen war Russell Westbrook mit 35 Zählern. „Wir konnten sie am Ende einfach nicht stoppen“, erklärte Nowitzki, der mit den Mavs im Westen wieder auf den elften Rang zurückfiel.

Einen Rückschlag im Playoff-Rennen gab es auch für die Houston Rockets. Ohne den am Knöchel verletzten Tim Ohlbrecht kamen die Rockets zuhause mit 78:108 gegen die Golden State Warriors mächtig unter die Räder. Die Los Angeles (36:32) Lakers feierten dagegen einen 113:102-Sieg über die Sacramento Kings. Dabei wurde Kobe Bryant wegen seiner Knöchelverletzung sogar geschont. (dpa)

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