Sport : Ohne Wada-Beitrag kein Olympia

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(dpa). Bis 2005 und damit rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin soll eine AntiDoping-Konvention unter dem Dach der Unesco in Kraft treten. Dann könnte der Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in nationales Recht einfließen. Das erklärte am Freitag der kanadische Wada-Präsident Richard Pound, der in Berlin von Bundesinnenminister Otto Schily empfangen wurde. Am Mittwoch hatten das Nationale Olympische Komitee für Deutschland und die nationale Anti-Doping-Agentur den Anti-Doping-Code unterzeichnet.

„Eine effektive und wirksame Arbeit der Wada ist nur möglich, wenn alle Staaten zuverlässig und pünktlich ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Für die Bundesregierung ist dies selbstverständlich“, sagte Schily. Größte Schuldner für den 21,5 Millionen-Dollar-Etat der Anti-Doping-Agentur für 2003 sind die USA, Italien und die Ukraine. Bundesminister Schily sagte, dass Beitragsschuldner mit empfindlichen Sanktionen bis hin zum Ausschluss von Olympia-Bewerbungen rechnen müssten. Geleistete Zahlungen könnten laut Schily „Kriterien für die Olympia-Vergabe“ sein.

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