Sport : Olympia 2000: Noch 30 Tage

Norman fordert Golf bei Olympia

Australiens Golf-Star Greg Norman möchte seine Sportart auch im olympischen Programm sehen. "Es ist eine Schande, dass Golf nicht dabei ist", sagte der ehemalige Weltranglisten-Erste. Auch IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch hatte vor den Spielen in Erwägung gezogen, die besten Golf-Profis in Sydney starten zu lassen. Immerhin gehörte die Disziplin schon 1900 und 1904 zum Programm. Norman ist aber immerhin als Fackelläufer an den Spielen beteiligt: Der 45-Jährige darf am Eröffnungstag das Feuer über die berühmte Hafenbrücke tragen.

Öffentliche Blutproben gefordet

Australiens Leichtathleten sollen öffentlich Blutproben abgeben, um der skeptischen Öffentlichkeit nachzuweisen, dass sie keine Doping-Mittel nehmen. Die Initiatorin der Idee, 400-m-Läuferin Lee Naylor hofft, dass alle Athleten mitmachen, wenn sie sich am 27. August zum vorolympischen Trainingslager in Brisbane treffen. Naylor räumte ein, dass sich Sportler, die bei der freiwilligen Blutprobe nicht mitmachen, einem Verdacht aussetzen. Der australische Verband hat die Initiative begrüßt, aber auch klargestellt, dass er dies nicht zur Voraussetzung für die Qualifikation machen wird.

Teures Parken in Sydney

Auto fahren kann in der Zeit der Olympischen Spiele teuer werden. Wer in einer für Busse und den offiziellen Fahrservice reservierten Spuren oder in einer gesperrten Straße erwischt wird, muss gut 450 Mark Strafe zahlen. Wer wegen deswegen vor Gericht geht, riskiert gar ein Strafgeld von 3000 Mark. Die härteste Strafe gibt es für das Betreiben eines illegalen Parkplatzes im Umfeld aller Wettkampfstätten (25 000 Mark). Dort stehen keinerlei private Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

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