Sport : Olympia 2000: Noch 8 Tage

Armstrongs Olympiastart fraglich

Der Olympia-Start des zweifachen Tour-de- France-Siegers Lance Armstrong ist fraglich. Nach seinem Trainingsunfall vom 29. August wurde der Bruch eines Halswirbels diagnostiziert.Der Amerikaner war von einem Auto angefahren worden. Allerdings will Armstrong wie geplant am 16. September am Grand Prix des Nations in Nordfrankreich teilnehmen. Danach will er über seine Olympiateilnahme entscheiden.

Agali stürmt doch für Nigeria

Stürmer Victor Agali vom Bundesligisten Hansa Rostock wird nun doch mit Nigeria am olympischen Fußball-Turnier teilnehmen. Rostock und der nigerianische Verband erzielten nach wochenlangem Tauziehen Einigung, dass Agali bis morgen in Adelaide eintreffen muss.

Kuerten hat keine Lust

French-Open-Sieger Gustavo Kuerten wird nicht am olympischen Tennisturnier teilnehmen. Er begründete diese Entscheidung damit, dass der Streit zwischen seinem persönlichen Sponsor Diadora und dem offiziellen Ausrüster der brasilianischen Olympia-Mannschaft ihm den Spaß an Olympia verdorben habe. Kuertens Sponsor hatte darauf bestanden, dass der zweimalige French-Open-Champion auch in Sydney mit dem üblichen Logo antritt. Das hatte das brasilianische NOK allerdings kategorisch abgelehnt.

Pistolenhalfter beschlagnahmt

Der australische Zoll hat dem Team aus Israel im Olympischen Dorf illegal eingeführte kugelsichere Westen und Pistolenhalfter abgenommen. Ein Zollsprecher sagte, die Gegenstände bei den Israelis seien am Samstag gefunden worden. Die Mannschaft sei schriftlich verwarnt worden, weitere Maßnahmen würden aber nicht unternommen.

Favoritin darf nicht Gold holen

Taiwans größte Goldhoffnung ist vom Weltverband der Gewichtheber (IWF) von Olympia ausgeschlossen worden. Weltmeisterin Chen Jui-lien war im März dieses Jahres positiv auf anabole Steroide getestet, von ihrem nationalen Verband aber nicht gesperrt worden. Zur Begründung hieß es, die 29-Jährige habe nur ein Medikament gegen Grippe eingenommen.

Rumänen wollen eigenes Klo

Die rumänische Delegation hat sich über das "olympische Container-Dorf" beschwert. "Die Räume haben kein eigenes Klo. Sie sind wie kommunale Badezimmer, die sich vier bis sechs Athleten teilen müssen", schimpfte Alexandru Mogos von der rumänischen Teamleitung. Fünf der Unterkünfte würden wie "Industrie-Container" aussehen.

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