Sport : Olympia für Angeber Kuriositäten rund um die Olympischen Spiele

Stéphanie Souron

Olympische Spiele in Rom, 1960: Im Hockeyspiel zwischen Belgien und Frankreich ist noch kein Tor gefallen. Kurz vor Ende des Spiels greift Frankreich an und schießt mühelos den 1:0 Siegtreffer. Die Belgier hatten einfach aufgehört zu spielen, weil vor den Toren des Stadions ein Polizist in seine Trillerpfeife geblasen und sie das versehentlich für den Pfiff des Schiedsrichters gehalten hatten.

Bei Olympischen Spielen geht es um Bestzeiten und -weiten. Doch wenn 10 000 Sportler zwei Wochen lang um Medaillen kämpfen, werden auch Geschichten geschrieben, die sich nicht im Medaillenspiegel wiederfinden. Zum Beispiel 1952 bei den Olympischen Spielen in Helsinki: Zum ersten Mal gewinnt ein Ehepaar am selben Tag eine Goldmedaille: Emil Zatopek im 5000-m-Lauf und seine Frau Dana im Speerwerfen.

In jeweils sechs bis acht Zeilen findet sich bei „Olympia: kurios“ alles, was Olympische Spiele so außergewöhnlich macht. Doch neben amüsanten Kapiteln „Kulinarisches“ oder „Es bleibt in der Familie“ gibt es leider auch Geschichten, die wegen der schnöden Zahlen besser ins Guiness Buch der Rekorde gepasst hätten. „Olympia: kurios“ ist trotzdem eine nette Anekdotensammlung für alle, die im Freundeskreis gern mit ihrem Wissen glänzen.

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