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Olympia in Sotschi : DOSB-Präsident: 30 Medaillen bleiben Ziel

23.01.2014 10:14 Uhr
DOSB-Präsident Alfons Hörmann (links) und Generaldirektor Michael Vesper.Bild vergrößern
DOSB-Präsident Alfons Hörmann (links) und Generaldirektor Michael Vesper. - Foto: dpa

Laut Alfons Hörmann bleibt der DOSB bei seiner Vorgabe von 30 Medaillen bei den Winterspielen in Sotschi. Gleichzeitig will der Verbandspräsident die Mannschaft nicht nur an Medaillen messen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat 152 Athleten für die Olympischen Winterspiele in Sotschi nominiert. Wie der DOSB am Donnerstag bekanntgab, werden 77 Frauen und 75 Männer nach Russland geschickt. Vor vier Jahren waren 153 deutsche Athleten zu den Vancouver-Spielen entsendet worden. Ziel des deutschen Teams sei es, im Medaillenspiegel wieder einen Podestplatz zu erreichen, betonte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. In Kanada war Deutschland mit zehn Gold-, 13 Silber- und sieben Bronzemedaillen zweiterfolgreichste Nation nach Kanada (14/7/5) und vor den USA (9/15/13).

Der DOSB strebt erneut 30 Medaillen an. „Das war, ist und bleibt unser grundsätzliches Ziel.

Daran hat sich nichts geändert, daran wird sich auch nichts ändern“, erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Gleichzeitig will der Unternehmer aus dem Allgäu die Mannschaft nicht nur an Medaillen zu messen. „Aus meiner Sicht kann es nicht nur um die reine Frage des Medaillenzählens gehen“, sagte Hörmann. Auch eine persönliche Bestleistung könne „beispielsweise für junge Leute der Erfolg des Lebens sein“.

Vesper lobte die hohe Qualität eines Teams, „das trotz der schwierig gewordenen Konkurrenz-Situation alle Chancen hat, mit großem Engagement und mit einem Quäntchen Glück unser Ziel zu erreichen“. In den Zielvereinbarungen mit dem Bundesinnenministerium ist ein Korridor von 27 bis 42 Edelplaketten festgeschrieben.

Vier weitere Athleten wurden vom DOSB-Präsidium unter Vorbehalt für Sotschi nominiert, da ihnen noch internationale Quotenplätze in ihren Disziplinen zugeteilt werden könnten. Die Entscheidung über den Start der Ski-Freestyler Sabrina Cakmakli (Halfpipe) und Benedikt Mayr (Slopestyle) sowie der Snowboarder Luca Berg und David Speiser (beide Boardercross) fällt an diesem Freitag.

Jüngste im deutschen Team ist nach DOSB-Angaben mit 15 Jahren Skispringerin Gianina Ernst aus Oberstdorf, Ältester mit 48 Jahren Curling-Skip John Jahr aus Hamburg. 171 Trainer und Betreuer stehen den Athleten zur Seite. Der Kern der Mannschaft reist am 4. Februar von Frankfurt/Main per Direktflug nach Sotschi.

Vier Einzel-Olympiasieger von Vancouver sind wieder dabei (Maria Höfl-Riesch, Viktoria Rebensburg/beide Alpin, Tatjana Hüfner und Felix Loch/beide Rodeln). Zudem schiebt Kevin Kuske, der 2010 im Zweier-Bob von Andre Lange saß, dieses Mal für Thomas Florschütz an. Eisschnelllauf-Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert tritt erneut an. Die Teamsprint-Olympiasiegerinnen im Langlauf, Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad, sind ebenfalls wieder mit dabei - Sachenbacher-Stehle startet allerdings nun im Biathlon.

Zur Sicherheitsdiskussion nach den jüngsten Anschlägen in der Region sagte Vesper: „Wir sprechen viel, wir vertrauen auf die Behörden des Gastgeberlandes, die Sicherheit zu garantieren. Terrordrohungen - das will ich nicht verharmlosen - hat es vor anderen Großereignissen häufig, wenn nicht immer gegeben. Ich erinnere nur an London. Wir kapitulieren nicht vor diesen Drohungen, die da ausgestoßen werden. Wir müssen davon ausgehen, dass die Sicherheit aller gewährleistet ist.“ (dpa)

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