Olympiastadion : Bier: Nicht mehr drin was draufsteht

Wegen einer neuen Kombination von Sponsoren werden sich Stadionbesucher bei Hertha-Spielen etwas wundern. Zwar wird die gleiche Marke ausgeschenkt, auf den Bechern wohl aber das Logo der Konkurrenz prangen.

Warstein/BerlinIm Berliner Olympiastadion wird weiterhin Warsteiner gezapft. Das neue Sponsoring-Engagement der Brauerei umfasse die Ausschankrechte für Bier bei allen Veranstaltungen inklusive der Fußballspiele, sagte Unternehmenssprecher Christoph Hermes. Allerdings gilt das nicht für die Werbung während der Hertha-Heimspiele. Denn laut Medienberichten wurde der Brauereikonzern durch den dänischen Konkurrenten Karlsberg beim betreffenden Hertha-Sponsoringvertrag überboten. Der Brauereiriese soll einen Vertrag bis mindestens 2010 unterschrieben haben und für Werberechte pro Saison rund 1,5 Millionen Euro zahlen. Entsprechend könnten auf den Bierbechern bald die Logos der Karlsberg-Marken Holsten oder Lübzer prangen, hieß es - aber Warsteiner drin sein. Zusätzlich fungiere Warsteiner als Namensgeber für das Olympiastadion-Restaurant. Zu Dauer und Umfang der Kooperation machte das Unternehmen jedoch keine Angaben.

Dem Sprecher zufolge wird die Brauerei weiterhin bei fast allen Veranstaltungen mit Werbung vertreten sein. Ausnahme seien hier die Fußballspiele von Hertha BSC Berlin. Der Sponsoringvertrag mit dem Fußballbundesligisten sei zum 30. Juni ausgelaufen und nicht verlängert worden. Hermes begründete dies damit, das Warsteiner seine Sponsoring-Ziele in der Hauptstadt erreicht habe. Durch Kooperationen bleibe das Unternehmen in den Bereichen Sport, Entertainment und Nightlife in Berlin aber eingebunden. (mit ddp)

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