Olympischer Reisestress : Zu Herthas Ärger: Okoronkwo erst nach Nigeria

Nach dem Ärger um die Olympia-Abstellung des Serben Gojko Kacar muss sich Hertha BSC auf eine verspätete Heimkehr von Solomon Okoronkwo einstellen. Und dann formuliert der Nigerianer Ansprüche.

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Muss noch feiern. Okoronkwo (vorn).Foto: AFP

Nach der 0:1 (0:0)-Finalniederlage gegen Argentinien am Samstag in Peking berichtete der 21 Jahre alte Nigerianer von ungewissen Reiseplänen, weil die Silbermedaillen-Gewinner zu einer Feier in ihrem Land erwartet werden. „Ich weiß nicht, wann ich nach Deutschland zurückfliege."

"Der Präsident möchte uns alle sehen"

Die Mannschaft soll erst einmal zurück nach Nigeria. Der Präsident möchte uns alle sehen“, berichtete Okoronkwo. Er müsse deswegen mit Hertha-Manager Dieter Hoeneß reden.

Für den in allen sechs Partien eingesetzten Okoronkwo war die Teilnahme an den Spielen in China ein Erfolg, auch wenn das verlorene Endspiel schmerzte. „Ich wollte Gold und kann mich nicht so recht über Silber freuen“, meinte der gegen Argentinien nach 64 Minuten ausgewechselte Angreifer. „Wir waren die bessere Mannschaft und hatten mehr Chancen.“

"Ich habe andere Angebote"

Okoronkwo erwartet nach seiner Rückkehr mehr Einsatzzeiten in der Bundesliga. Ansonsten denkt er an einen Vereinswechsel. Mögliche Interessenten gebe es bereits.

„Ich mag Berlin“, betonte Okoronkwo: „Aber es stimmt, ich habe andere Angebote. Mich wollen viele Clubs. Und wenn ich bei Hertha nicht spiele, muss ich mich umschauen.“ Auch über seine Zukunft kündigte er ein Gespräch mit Hoeneß an.

"Jetzt erstmal ausruhen"

Aus Peking kehrt er zudem angeschlagen zurück: „Ich muss mich jetzt erstmal ausruhen. Ich habe eine Fußverletzung und auch an der Hüfte Schmerzen. Ich fühle mich nicht gut.“ (dpa)

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