Sport : Otto Rehhagel will mit Hertha BSC in Mainz weiter experimentieren

Berlin - Gibt es sie, die eine Wahrheit? Für Otto Rehhagel schon. „Wir müssen mal ein Tor schießen“, sagt der Trainer von Hertha BSC vor dem Auswärtsspiel am Samstag in Mainz. „In den vergangenen Monaten waren es einfach zu wenig – das ist die alleinige Wahrheit!“ Um die Torbilanz der Rückrunde von 2:21 auf der Habenseite aufzuhübschen, hatte Rehhagel am Mittwoch anderthalb Stunden Torschusstraining angesetzt.

Wenn die Vorgabe lautete, die Bälle flach ohne Druck in die Mitte zu schießen oder hoch über das Tor, wurde sie umgesetzt. Die Wahrheit ist eben auch, dass es schlecht bestellt ist um den Torabschluss. Trotzdem fordert Rehhagel, „dass wir so spielen, dass wir auswärts mal gewinnen oder einen Punkt holen“. Welche Formation das vor 2000 mitreisenden Fans bewerkstelligen soll, weiß nur Rehhagel. Außer den verletzten Lustenberger, Mijatovic und Franz sind alle Spieler einsatzbereit, die Frage ist, wo sie spielen. „Ich halte nichts davon zu sagen, dass ein Spieler nur eine Position spielen kann“, droht Rehhagel an, dass seine Aufstellungsexperimente weitergehen. dob

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