Sport : Passfälschungen im Profifußball: Fünf auf dem Feld

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"Ausländer ist Ausländer", sagt Ernst Thoman, Geschäftsführer der Vereinigung der Vertragsfußballer (VdV). Unter dieser Überschrift hat die Spielergewerkschaft einen eigenen Vorschlag für die Begrenzung ausländischer Fußballer in europäischen Ligen vorgelegt, der nicht unterscheidet, ob ein Spieler aus der EU kommt, einem Mitgliedsland der Uefa oder einem außereuropäischen Staat. Demnach kann jeder Klub, egal welcher Liga er angehört, so viele Ausländer unter Vertrag nehmen, wie er will. Allerdings dürfen lediglich fünf von ihnen in der Anfangsformation stehen, dazu drei auf der Bank sitzen. Die Zahl der Ausländer auf dem Feld darf fünf nicht überschreiten. Ist eine Gleichstellung ausländischer Spieler nicht möglich, sollen maximal drei Spieler eingesetzt werden dürfen, die aus Nicht-EU-Ländern stammen. Der Vorschlag ist auch eine Reaktion auf den Beschluss der Sportministerkonferenz der Länder, nach dem Sportler aus Nicht-EU-Ländern nur noch von Erstligavereinen verpflichtet werden dürfen. Thoman hält den VdV-Entwurf nur für sinnvoll, wenn er europaweit umgesetzt wird.

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