Pechsteins Sperre : Urteil noch vor Saisonstart

Am 22. und 23. Oktober wird vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas verhandelt, ob Claudia Pechsteins Sperre Bestand hat.

Robert Ide

Berlin - Die Affäre um Claudia Pechstein geht ihrem Ende entgegen. In einem Monat wird die wegen auffällig erhöhter Blutwerte gesperrte Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wissen, ob sie bei Olympia 2010 in Vancouver starten darf oder ihre Karriere beenden muss. Am 22. und 23. Oktober wird vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas in Lausanne verhandelt, ob Pechsteins zweijährige Sperre Bestand hat. Das gab die Deutsche Eisschnellauf-Gemeinschaft, die gemeinsam mit Pechstein gegen das Urteil des Weltverbandes vorgeht, am Samstag bekannt. „Ich bin sehr erleichtert, dass ich noch vor Saisonbeginn Klarheit habe“, ließ Pechstein wissen. Die 37-Jährige war aufgrund auffällig schwankender Blutwerte, für die sich bislang keine schlüssige Erklärung gefunden hat, gesperrt worden. Der Indizienfall der erfolgreichsten deutschen Wintersportlerin, die Doping bestreitet, wird als entscheidend für den indirekten Dopingnachweis mit Hilfe von Blutprofilen angesehen.

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