Pierre-Michel Lasogga zum HSV? : Hamburger SV statt Hertha BSC

Hertha BSC hat eine Rückkehr von Pierre-Michel Lasogga nicht ausgeschlossen. Doch nun sieht es so aus, als würde der Stürmer beim HSV bleiben.

Hier bleibe ich. Pierre-Michel Lasogga.
Hier bleibe ich. Pierre-Michel Lasogga.Foto: Imago

Das Hin und her um Pierre-Michel Lasogga scheint sich dem Ende zu nähern. Es deutet viel darauf hin, dass der Stürmer auch kommende Saison beim Hamburger SV bleibt, obwohl der 22-Jährige noch bis 2015 einen Vertrag bei Hertha BSC hat. Laut Meldungen der „Bild“-Zeitung will der neue Hamburger Investor Klaus-Michael Kühne den Lasogga-Transfer finanzieren.

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow, der noch bis zur Amtsübernahme seines Nachfolgers Dietmar Beiersdorfer die HSV-Geschäfte leitet, hofft, den vom Ligakonkurrenten Hertha BSC ausgeliehenen Stürmer Pierre-Michel Lasogga kaufen zu können. „Wir gehen davon aus, dass er zum HSV möchte“, sagte Jarchow. Lange Zeit hieß es, Lasogga wolle nach Berlin zurück.

Zudem drängt Investor Kühne auf eine Ablösung von Trainer Mirko Slomka. „Als Privatmann und HSV-Fan kann ich nur sagen, dass ich an diesen Trainer nicht glaube“, sagte Kühne. „Er hat in der Endphase der Saison keine Punkte geholt, er hat wahnsinniges Glück gehabt, dass der Abstieg verhindert wurde. Es war eine solche Zitterpartie, die möchte ich nicht noch einmal erleben.“ Auch der von ihm finanzierte Kapitän Rafael van der Vaart solle sich einen neuen Verein suchen.

„Wenn man enttäuscht ist, sagt man ab und zu solche Sachen“, sagte van der Vaart, der wegen einer Wadenverletzung individuell trainierte und noch eine Woche länger Urlaub machen darf. Wegen seines Bandscheibenvorfalls fehlte beim 75-minütigen Trainingsauftakt am Mittwoch vor 300 Zuschauern am Volkspark auch Torhüter René Adler.

Slomka bewertete Kühnes Rundumschlag erstaunlich positiv: „Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jeden Stein umdrehen.“ Er könne mit der Kritik leben und werde sich bemühen, Kühne einmal kennenzulernen. (Tsp/dpa)

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