PK der Nationalmannschaft : Joachim Löw: "Es muss auch ohne Marco Reus gehen"

Marco Reus ist wieder mal verletzt. Kein Problem, sagt Bundestrainer Joachim Löw in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Polen am Freitag - die DFB-PK zum Nachlesen.

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Nicht zu fassen. Co-Trainer Thomas Schneider (li.) und Joachim Löw beim Training.
Nicht zu fassen. Co-Trainer Thomas Schneider (li.) und Joachim Löw beim Training.Foto: dpa/Erichsen

13.02 Uhr: Und das war es auch schon. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verletzung von Reus schon ein beherrschendes Thema ist für das DFB-Team, das sich vor dem wichtigsten Wochenende der Saison befindet. Joachim Löw setzt in der Offensive nach dem Ausfall von Marco Reus im EM-Qualifikationsspiel gegen Polen große Hoffnungen auf Mario Götze und Mesut Özil. Die beiden Fußball-Weltmeister werden am Freitagabend in Frankfurt in der deutschen Startelf stehen. Nebenbei: Die Mannschaft wird gegen Polen in Gedenken an Gerhard Mayer-Vorfelder Gerhard Mayer-Vorfelder mit Trauerflor auflaufen.

13.00 Uhr: Jetzt, hat Michael Rosentritt das Wort. Die letzte Frage von unserem Mitarbeiter. Michael fragt nach dem Tor zum WM-Titel, das Götze ja auch einen "Heldenstatus" verliehen habe. "Wie ist es Ihnen gelungen, damit umzugehen?" Götze: "Alles läuft schnell, ist schnelllebig. Aber für mich war es ein sehr positives Jahr. Aber vielleicht war das eine einmalige Geschichte." Dessen sei er sich durchaus bewusst.

12.58 Uhr: Götze wird zu seiner leichten Krise, sagt zurecht zehn Jahre immer auf dem gleichen hohen Niveau, das sei schwierig. Also keine Krise. "Ich hoffe, dass ich noch eine gute Zeit habe.

12.55 Uhr: Jetzt Götze und sein Verhältnis zu Robert Lewandowski, einst Teamkamerad beim BVB und nun bei den Bayern in der Bundesliga. "Das 0:2 vom Hinspiel" liege allen noch "auf dem Magen", ja "auf", sagt Götze. Lewi sei "eiskalt vorm Tor, aber wir sind gut vorbereitet. Wir werden das hinkriegen."

Götze sagt, er sei "überrascht" von seiner Nominierung

12.54 Uhr: Götze - angeblich "überrascht" von seiner Aufstellung gegen Polen - sagt: "Ich freue mich, dass ich spielen darf. Wir sind gut vorbereitet. Wir freuen uns auf das Spiel, auch auf das Spiel am Montag."

12.53 Uhr: Löw geht, Mario Götze kommt.

12.52 Uhr: Okay, das es nach der WM generell "schwierig" werden würde, war dem Bundestrainer klar. "Aber gerade dann wenn es in die entscheidenden Spiele geht, dann werden wir immer unsere Stärken ausspielen." Wenn die Mannschaft so zusammen sei, wie etwa zuletzt bei der WM 2014. "Spannungsabfall" klar, gegen Gibraltar oder Georgien. Aber doch nicht jetzt in so einem Spiel gegen die Polen...

12.50 Uhr: Jetzt schon die letzte Frage... an Löw

12.47 Uhr: Jetzt aber. Es geht an den Pep. Guardiola. Haben die Bayern angesichts ihres internationaler werdenden Kaders als Hauptlieferant fürs Nationalteam ausgedient? "Klar, momentan kommen nur vier oder fünf Spieler in Frage", sagt Löw. "Aber das sei nicht das Hauptproblem." Seine Spieler würden sich ja auch in Spanien und England durchsetzen - und das die nun so hohe Transfersummen zahlen, könne doch langfristig nur helfen. Wenn das Geld auch dann in den deutschen Nachwuchsfußball fließe...

12.44 Uhr: Mesut Özil wird spielen, sagt Löw. "Der hat keinerlei Einschränkungen, was sein Knie betrifft."

12.42 Uhr: Löw fängt an zu philosophieren, die EM sei wichtig. "Aber wir gehen als Weltmeister automatisch als Favorit ins Turnier." Und das Ziel 2 sei ja die Titelverteidigung 2018. Und da spiele nicht nur die Taktik eine Rolle. "Die Systeme sind ausgereizt", sagt Löw. Da gehe es nicht nur um die Frage Dreier- oder Viererkette. Es gehe auch um individuelle Fertigkeiten und eben auf das Einstellen auf den Gegner.

12.40 Uhr: Erstmals seit dem WM-Gewinn seien die Deutschen doch in einer "Drucksituation" wird Löw an den Kopf geworfen. Der sagt: "Eine besondere Drucksituation gibt es nicht. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung mit diesen Spielen."

Mario Götze soll anstelle von Reus beginnen

12.37 Uhr: Mario Götze wird in jedem Fall beginnen, sagt der Coach. Und der will sich beweisen.

12.34 Uhr: Wer spielt auf der Position von Reus? Schürle, Podolski, Götze - es gebe viele Möglichkeiten, sagt Löw. "Ich glaube, das ganze taktische Konzept wird nicht verändert. Der Spieler, der dort eingesetzt wird, muss das Konzept übernehmen. Der Ausfall von Marco Reus spielt in den taktischen Überlegungen keine Rolle."

12.32 Uhr: Löw floskelt sich ins Thema. Redet von "der Woche der Wahrheit" und vom "heißen Herbst" - dabei ist noch Spätsommer, kalendarisch. Und dann sagt er: "Wir wollen die maximale Punktausbeute machen." Und zu Polen: Die hätten wenig Ballbesitz im Spiel und überlassen dem Gegner das Spiel, um das dann zu destruieren. Die Frage sei: "Wie können wir deren gefährliche Konter verhindern."

12.30 Uhr: Es gibt keine Nachnominierung für Reus. Löw sagt: "Natürlich ist das für Marco und uns bedauerlich mit der Verletzung, die er sich am Sonntag gegen Hertha BSC zugezogen hat." Aber er habe genug Alternativen im Angriff, um "durchschlagskräftig zu sein", sagt der Bundestrainer.

12.27 Uhr: Es geht geht gleich los, der Löw ist da.. und bekommt einen Espresso? Jawoll.

12 Uhr: Schon wieder! Ein angebrochenes Endglied der linken Großzehe zwingt Marco Reus zur nächsten Fußball-Pause. Die Leidensgeschichte des Dortmunder Offensivstars setzt sich somit fort. Bundestrainer Joachim Löw, die Nationalmannschafts-Kollegen und der BVB sind bestürzt. Der 26 Jahre alte Dortmunder musste wegen der schmerzhaften Fußverletzung das Quartier der DFB-Auswahl in Frankfurt am Main verlassen und nach Dortmund zurückkehren. Statt Länderspiel-Höhepunkt gegen Polen und Auswärts-Aufgabe in Schottland stehen für Reus erneut medizinische Behandlungen und die nächste Rehabilitation an. Wie lange der Nationalspieler dieses Mal ausfällt, ist nicht bekannt. Löw muss für die wichtigen Spiele am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Frankfurt und drei Tage später in Glasgow gegen Schottland umplanen. Eigentlich sollte in der gerade eröffneten EM-Saison alles besser werden. Löw hatte vor der Sommerpause in den Spielen gegen die USA und Gibraltar extra auf Reus verzichtet, um dem Offensiv-Antreiber einen längeren Urlaub und eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen. Umsonst: In den ersten Länderspielen muss Reus wieder aussetzen. Ab 12.30 Uhr wird sich der Bundestrainer in der PK äußern.

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