Sport : Planungen: Digel will NOK-Präsident werden und weitere Meldungen

Digel will NOK-Präsident werden

Helmut Digel, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, ist an einer Kandidatur als Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) interessiert. Der 56-jährige Soziologie-Professor aus Tübingen sei bereit, in zwei Jahren das Amt von Walther Tröger zu übernehmen, wenn dieser sich nicht wieder bewirbt. "Wenn Walther Tröger über seine Zukunft entschieden hat, werden sich die Verantwortlichen beim NOK dieser Frage hoffentlich sachlich zuwenden. Wenn man dann an mich herantritt, bin ich zu Gesprächen bereit. Ich glaube, dass ich ausreichend Erfahrung besitze und darüber hinaus auch notwendiges Wissen einbringen kann", sagte Digel.

Kräfte-Konzentration gegen Doping

Der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen, hat einen klaren Kurs im Kampf gegen Doping gefordert und die Konzentration der Kräfte als wichtige Voraussetzung zur Bewältigung noch höherer Herausforderungen im neuen Jahr angemahnt. "Der Sport bleibt auf dem Prüfstand im internationalen Leistungsvergleich ebenso wie bei den umfangreicher werdenden gesellschaftlichen Bewährungsproben. Die Herausforderungen im neuen Jahr legen die Messlatte für unsere Arbeit erneut ein Stück höher", sagte von Richthofen zum Jahreswechsel. Im Spitzensport bedeute das, die Rahmenbedingungen auf allen Ebenen so zu gestalten, dass man einen der vorderen Plätze im Weltsport auch künftig guten Gewissens anstreben könne.

Großes Interesse am Weltcup

Für den Weltcup im Schwimmen in Berlin zeichnet sich eine Rekordbeteiligung ab. Nach der gelungenen Premiere im Februar 2000 mit drei Weltrekorden haben bisher bereits 36 Länder ihre Teilnahme für den 20. und 21. Januar angekündigt. Berlin ist die einzige deutsche Station des Weltcups.

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