Play-off-Halbfinale : Berliner Derby im Wasserball

Die SG Neukölln empfängt im ersten Play-off-Halbfinale um die Meisterschaft die Wasserfreunde Spandau 04.

Immo Eifler

Berlin - Ein Derby ist es schon, aber echte Rivalität wird nicht aufkommen. „Nach dem Spiel gehen wir wieder zusammen ein Bier trinken“, verrät René Grotzky, Angreifer beim Wasserball-Bundesligisten SG Neukölln. Sein Team empfängt heute im ersten Play-off-Halbfinale um die Meisterschaft die Wasserfreunde Spandau 04 (16.30 Uhr, Sportbad Britz). Und die haben eigentlich keine Rivalen.

Die vom Serben Nebojsa Nowoselac trainierten Spandauer dominieren die Bundesliga: In 30 Jahren holten sie 28 Meistertitel. Dagegen wirken Neuköllns Erfolge, der Aufstieg in die Bundesliga 2003 und vier Teilnahmen am Europapokal, eher unscheinbar. René Grotzky kennt die Unterschiede gut. Er wurde mit Spandau vier Mal Meister. Sein Beruf als Industriemechaniker nahm ihn aber zunehmend in Anspruch, so dass er das hohe Trainigspensum in Spandau nicht mehr erfüllen konnte. Vor sechs Jahren wechselte Grotzky zum SC Wedding und kurz darauf zur SG Neukölln. Nun trifft er seinen alten Klub nur noch beim Derby. Und danach beim Bier.

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