PLAY-OFF-START : So spannend wie nie zuvor

Betrachtet man nur die Ergebnisse der vergangenen zehn Bundesligaspiele, sind die Basketballer von Phoenix Hagen im Play-off-Duell gegen die Baskets aus Bamberg sogar Favorit. Die Hagener gewannen zuletzt sieben Spiele, die Bamberger lediglich fünf. Natürlich stehen trotzdem für die Bamberger als amtierender Meister und mit Heimvorteil ausgestatteter Tabellenführer die Chancen aufs Weiterkommen in der ersten Play-off-Runde besser als für den Tabellenachten aus Hagen. Doch allein schon dieses Duell zeigt: Die Basketball-Bundesliga steht vor extrem spannenden Play-offs.

„Einen klaren Favoriten gibt es nicht“, sagt Albas Geschäftsführer Marco Baldi, „sechs Teams können sich objektiv Hoffnungen auf den Meistertitel machen.“ Dazu zählen Titelverteidiger Bamberg, Oldenburg, Ulm, Bayern München, Alba Berlin und mit Abstrichen die Artland Dragons. Das am Samstag beginnende Duell zwischen München und Berlin (17 Uhr, live bei Sport1) verspricht die größte Dramatik. Die weiteren Spiele in der Serie nach dem Modus „Best of five“, sind für den 8. Mai in Berlin (19.30 Uhr), 12. Mai in München (14 Uhr, live bei Sport1+) und wenn nötig den 15. Mai in Berlin (20.15 Uhr, Sport1) und den 18. Mai in München (21 Uhr, Sport1) angesetzt.

Beide Teams wollen Meister werden, beide sind in der vergangenen Saison unerwartet im Viertelfinale gescheitert. „Ein Team wird sein Saisonziel nicht erreichen“, sagt Albas Geschäftsführer Marco Baldi, „es ist ungewöhnlich, dass zwei Schwergewichte gleich in der ersten Runde aufeinandertreffen, aber das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist.“ Der Sieger trifft im Halbfinale auf den Meister Bamberg. Oder doch Hagen? In den übrigen Viertelfinalspielen spielt der Tabellenzweite Oldenburg gegen den Siebten Bonn sowie der Tabellendritte Ulm gegen die sechstplatzierten Artland Dragons. Tsp

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