PLAY-OFFS IN DER DEL : Bis zum Umfallen

Heute beginnen die Play-offs in der Deutschen Eishockey-Liga. Zwei Neuerungen gibt es: Steht es nach drei Dritteln unentschieden, wird so lange um je 20 Spielminuten verlängert, bis ein Tor fällt. Ein Penaltyschießen gibt es nicht mehr – was bereits am Sonntag in der Play-offs-Qualifikation zwischen Hannover und Düsseldorf zum längsten Spiel der DEL-Geschichte führte. Erst nach 91 Minuten gelang Düsseldorfs Brandon Reid der Siegtreffer zum 2:1. Ebenfalls neu ist, dass zwei Hauptschiedsrichter und zwei Linienrichter auf dem Eis stehen. „Vorteil dieses Systems ist, dass Vergehen hinter dem Rücken des Schiedsrichters besser geahndet werden können“, sagt der Schiedsrichterbeauftragte Holger Gerstberger. Am Spielmodus der Play-offs wurde nichts verändert: Im Viertelfinale sind vier Siege zum Weiterkommen nötig, also maximal sieben Spiele möglich. Im Halbfinale und Finale wird dann der Modus „Best of five“ gespielt. cv

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