Playoff-Chancen minimal : Dallas Mavericks verlieren trotz Nowitzki-Gala

Die Dallas Mavericks verlieren bei den New Orleans Pelicans zum dritten Mal in Serie. Jetzt droht dem Team um Dirk Nowitzki das Aus.

Dirk Nowitzki spielte stark, New Orleans gewann trotzdem.
Dirk Nowitzki spielte stark, New Orleans gewann trotzdem.Foto: dpa

Er trieb seine Mitspieler an und war der beste Werfer seines Teams: An Dirk Nowitzki hat es nicht gelegen, dass die Chancen der Dallas Mavericks auf die Playoff-Teilnahme in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf ein Minimum gesunken sind. Durch die 118:121 (51:63)-Niederlage bei den New Orleans Pelicans rutschten die Texaner in der Western Conference auf Rang elf ab. Bei noch acht zu spielenden Matches hat der Champion von 2011 fünf Siege Rückstand auf Playoff-Platz acht.

Nowitzki war mit 23 Punkten Top-Scorer bei den Gästen und zeigte eine gute Leistung. Allerdings hat der 38-Jährige damit die dritte Pleite seines Teams nacheinander nicht verhindern können. „Wir konnten nie einen Weg finden, um näher an sie ranzukommen“, monierte der Würzburger. „Immerhin haben wir nach der Pause gut gekämpft. In der ersten Halbzeit hat bei ihnen alles geklappt, was sie wollten.“ Die Mavs hatten vor allem mit dem starken Pelicans-Duo Anthony Davis (30 Punkte) und DeMarcus Cousins (29) große Probleme und mussten somit das Team aus New Orleans in der Tabelle vorbei ziehen lassen.

Schröder erzielt bei Sieg 14 Punkte

Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Die Mannschaft des Braunschweigers siegte bei den Philadelphia 76ers mit 99:92 (52:43) und bleibt in der Eastern Conference mit 39 Saisonerfolgen Fünfter. Schröder erzielte 14 Punkte. „Wir brauchen solche Spiele, um in die Playoffs einzuziehen“, sagte Hawks-Center Dwight Howard, der mit 22 Punkten und 20 Rebounds überragender Spieler war.

Russell Westbrook hat unterdessen seine überragende Form erneut unter Beweis gestellt. Der Superstar der Oklahoma City Thunder stellte beim 114:106-Erfolg bei den Orlando Magic mit 57 Punkten, 13 Rebounds und elf Assists einen Rekord auf. Kein NBA-Profi erzielte zuvor bei einem Triple-Double (in drei Kategorien zweistellige Werte) so viele Punkte wie der US-Amerikaner. MVP-Kandidat Westbrook verbesserte die Triple-Double-Marke von Houston-Rockets-Profi James Harden (53/16/17) vom 31. Dezember 2016. „Es ist unglaublich, was er macht“, schwärmte Thunder-Trainer Billy Donovan.

Titelfavorit Golden State Warriors holten im Top-Spiel der NBA bei den San Antonio Spurs einen 22-Punkte-Rückstand auf und festigten mit dem 110:98 die Spitzenposition in der Western Conference. (dpa)

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