Pokal-Ausraster : Kein DFB-Verfahren gegen Klose

Der "Ausraster" von Miroslav Klose im Pokalspiel beim FK Pirmasens wird kein Nachspiel für den Bremer haben. Kloses Angaben seien nicht zu widerlegen, sagt der DFB-Kontrollausschuss.

Frankfurt/Main - Nationalspieler Miroslav Klose kommt nach seinem Ausraster im DFB-Pokal noch einmal ungeschoren davon. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, erhebt der DFB-Kontrollausschuss keine Anklage gegen den WM-Torschützenkönig von Werder Bremen. Chefankläger Horst Hilpert hatte ein Ermittlungsverfahren in Erwägung gezogen, nachdem Fernsehbilder eine Tätlichkeit des 28-Jährigen im DFB-Pokalspiel beim Regionalligisten FK Pirmasens (2:4 im Elfmeterschießen) erahnen ließen.

Bei der Auswertung der Videoaufnahmen konnte der Kontrollausschuss nach Angaben des DFB aber nicht "mit einer zur Verurteilung ausreichenden Sicherheit" feststellen, ob Klose tatsächlich seinem Gegenspieler Sebastian Reich das Knie in den Unterleib gerammt habe. Der Nationalstürmer hatte erklärt, er habe mit seiner Aktion in der Verlängerung eine Annäherung von Reich abblocken wollen. Diese Angabe sei nicht zu widerlegen, erklärte der DFB. (tso/ddp)

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