Politik : Kein deutscher Vertreter nach Sotschi

Auch in der zweiten Paralympics-Woche wird die Bundesregierung keinen Vertreter nach Sotschi schicken.

Die Bundesregierung wird auch in der zweiten Wettkampfwoche der Winter-Paralympics keinen Vertreter nach Sotschi schicken. Dies sei „den aktuellen politischen Entwicklungen in der Ukraine geschuldet, deren krisenhafte Zuspitzung die gesamte Welt in große Sorge versetzt hat“, betonte Innenminister Thomas de Maizière am Mittwoch in einem Schreiben an Friedhelm Julius Beucher, den Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes.

Unweit von Sotschi, auf der Krim, verletze Russland die „Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine“, erklärte der Minister. Daher könne eine Teilnahme von deutschen Regierungsvertretern zu diesem Zeitpunkt an den von Russland organisierten Winter-Paralympics „nach Auffassung der gesamten Bundesregierung“ nicht in Frage kommen. (dpa)

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