Sport : POLIZEI-TICKER

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Zwei Frauen nach Kneipenbesuch vergewaltigt

Hellersdorf - Ein Flirt in einer Kneipe endete für zwei Frauen aus Berlin mit einer Irrfahrt durch Brandenburg und einer Vergewaltigung. Wie jetzt bekannt wurde, hatten die beiden Berlinerinnen (26 und 30) am 23. April einen Irish-Pub in Hellersdorf besucht. Dort lernten sie vier Männer kennen. Beim Verlassen der Kneipe stieß einer der Männer, ein 27-Jähriger aus Bernau, die 26-jährige Berlinerin in sein Auto. Während der Fahrt Richtung Strausberg vergewaltigte er sie. Dem Opfer gelang es, per Handy zu telefonieren. Daraufhin stieß der Vergewaltiger die Frau aus dem Wagen. Unter Schock stieg sie einige Minuten später in das Auto, in dem ihre Freundin mit einem der Männer aus der Kneipe saß – allerdings befand sich dort auch wieder der Vergewaltiger, der zwischenzeitlich zugestiegen war. Die Frauen schafften es, in ein Altenheim zu flüchten und mit Hilfe des Wachmanns die Polizei zu rufen. Die Männer griffen daraufhin den Wachmann an. Die 26-Jährige versteckte sich. Ihre Freundin zwangen die Männer, wieder ins Auto zu steigen: Dort schlug der Haupttäter sie und nötigte sie sexuell. Ihr gelang später die Flucht. Am Dienstag erließ ein Richter Haftbefehl gegen den Haupttäter. tabu

Rentner soll Ehefrau getötet haben

Köpenick - Ein 70-jähriger Mann ist in der Nacht zu Donnerstag festgenommen worden: Zuvor hatte er die Polizei alarmiert und gesagt, dass er seine gleichaltrige Frau erstochen habe. Als die Beamten in die Wohnung in der Hoernlestraße kamen, fanden sie die Frau tot auf. tabu

Toter bei Wohnungsbrand

Neukölln - Bei Löscharbeiten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Finowstraße entdeckten Feuerwehrleute gestern den leblosen Mieter. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Polizei geht davon aus, dass der 31-Jährige das Feuer selbst gelegt hat. Mehrere Wohnungen wurden evakuiert. Tsp

Lkw-Brände: Staatsschutz ermittelt

Lichtenberg - Unbekannte haben am Donnerstagmorgen in der Coppistraße drei Lastwagen eines Umzugsunternehmens angezündet. Sie brannten aus, acht weitere Fahrzeuge wurden beschädigt. Ein politisch motivierte Straftat wird nicht ausgeschlossen. Der Staatsschutz ermittelt. Im Juni 2005 hatten Unbekannte in der selben Straße Brandanschläge auf Lastwagen des Unternehmens verübt, das angeblich auch Wohnungsräumungen in Zusammenarbeit mit Gerichtsvollziehern übernimmt. ddp

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