Sport : Portugal fürchtet sich

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In vier Monaten wird in Portugal die FußballEuropameisterschaft eröffnet. Die Vorfreude im Gastgeberland auf dieses Ereignis aber ist plötzlich getrübt. Die Angst vor Hooligans wächst. Auslöser dafür sind nicht zuletzt die Vorfälle beim Punktspiel zwischen Vitoria Guimaraes und Boavista Porto (1:1) am Sonntagabend. Es gab schwere Ausschreitungen mit mehreren Verletzten. Das Afonso-Henriques-Stadion in Guimaraes, in dem auch EM-Spiele stattfinden sollen, wurde deshalb gestern für einen Monat gesperrt, die Regierung erklärte den Kampf gegen Fußball-Rowdies zur Staatssache. Was besonders bedrückend ist: Im Afonso-Henrique-Stadion war eine Woche zuvor der ungarische Stürmer Miklos Feher von Benfica Lissabon auf dem Spielfeld tot zusammengebrochen.

Die Krawalle am Sonntag begannen, nachdem Palatsy, Torhüter von Guimaraes, des Feldes verwiesen worden war. Boavistas Torhüter wurde am Kopf verletzt, die Schiedsrichter mit Stühlen beworfen. Später wurde der Bus der Gäste mit Steinen beworfen. dpa

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