Sport : Präsidentenwahl stürzt Real Madrid ins Chaos

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Madrid - Nach drei Jahren ohne Titel sollte die Wahl eines neuen Präsidenten bei Real Madrid eigentlich einen Neuanfang einleiten. Doch die Abstimmung beim spanischen Fußballrekordmeister endete im Chaos. Zwar setzte sich der Anwalt Ramon Calderon mit knapp 30 Prozent der Stimmen gegen seine vier Konkurrenten durch, er konnte wegen eines Streits um Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl aber nicht offiziell zum Präsidenten erklärt werden. Kurz vor der Abstimmung hatte ein Madrider Gericht per Einstweiliger Verfügung die Briefwahl gestoppt, rund 10 000 auf diesem Weg eingereichte Stimmen wurden nicht ausgezählt. Es besteht der Verdacht des Wahlbetrugs, weil die per Brief abgegebenen Stimmen zunächst von den Kandidaten selber verwaltet werden. Nun ist der mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro reichste Klub Europas lahm gelegt. Er kann weder einen neuen Trainer noch neue Spieler verpflichten. dpa

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