Premier League : Chelsea patzt im Fernduell mit ManU

Mit einem 2:2 gegen den FC Reading hat Chelsea London in der Premier League Boden auf Tabellenführer Manchester United verloren. Derweil hat Jens Lehmann zu erkennen gegeben, er wolle weiter beim FC Arsenal bleiben.

Hamburg/London - Der FC Chelsea mit dem deutschen Nationalspieler Michael Ballack hat in der englischen Fußball-Meisterschaft einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Titelverteidiger kam in der Premier League am zweiten Weihnachtstag nur zu einem 2:2 (1:0) gegen den FC Reading und kassierte im Fernduell mit Spitzenreiter Manchester United zudem eine Niederlage. Denn ManU (50 Punkte) baute durch ein 3:1 gegen Wigan Athletic den Vorsprung in der Tabelle auf das Ballack-Team nach 20 Runden auf 4 Zähler aus.

Dabei gelangen Cristiano Ronaldo drei Tage nach seinem Doppelpack gegen Aston Villa wieder zwei Tore. Von Trainer Alex Ferguson erst nach dem Seitenwechsel gebracht, traf der Portugiese zunächst per Kopf zum 1:0 (47.) und vier Minuten später mit einem Elfmeter, den er allerdings erst im Nachschuss verwerten konnte. Der Norweger Ole-Gunnar Solskjaer machte mit dem dritten Treffer (59.) alles klar. Baines konnte mit einem Strafstoß in der Nachspielzeit nur noch den Ehrentreffer markieren.

Ebenfalls mit einem Doppelschlag brachte Didier Drogba den FC Chelsea gegen Reading in der 38. und 72. Minute jeweils in Führung. Doch gegen das Team um den blassen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack gelang Reading vor 40.000 Zuschauern durch Leroy Lita (67.) und ein Eigentor von Michael Essien (86.) zwei Mal der Ausgleich. Schon am Samstag hatte sich Chelsea beim 3:2 bei Wigan Athletic schwer getan.

Lehmann: Arsenal hat Priorität

Drei Tage nach dem 6:2-Kantersieg über die Blackburn Rovers musste am Dienstagabend des zweiten Weihnachtsfeiertags auch Jens Lehmann mit dem FC Arsenal beim FC Watford antreten. Zuvor hatte der deutsche Nationaltorhüter, dessen Vertrag bei Arsenal zum Saisonende ausläuft, sich offen für Angebote aus Deutschland und Spanien gezeigt. Lehmann will aber zunächst die Entwicklung beim Londoner Verein abwarten. "Bei den Gesprächen über meine Zukunft hat Arsenal jedenfalls erst einmal Priorität", sagte er der "Bild am Sonntag".

Der 37 Jahre alte Schlussmann könnte sich einen Einjahresvertrag bei den "Gunners" vorstellen, er machte zugleich aber auch anderen Vereinen Hoffnung. "Ich sage nicht, dass ich im Falle eines Arsenal-Angebots zu 100 Prozent bleibe. Das muss man sich genau anschauen. Gibt es mit Arsenal keine Einigung, bin ich offen", betonte Lehmann. Er hatte bisher nach eigenen Angaben mit keinem Verein Kontakte. (tso/dpa)

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