Premier League : Lehmann glänzt bei Comeback

Jens Lehmann durfte für Arsenal London mal wieder zwischen den Pfosten stehen und überzeugte mit einer souveränen Leistung. Im Lager der Nationalmannschaft wurde dies mit Freude registriert.

Alex Griffiths[sid]
Jens Lehmann Foto: dpa
Überzeugende Leistung: Jens Lehmann stand gegen Manchester City im Tor von Arsenal London. -Foto: dpa

LondonUmjubelt wurde Doppeltorschütze Emmanuel Adebayor, doch auch Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann durfte sich nach der zurückeroberten Tabellenführung des FC Arsenal als Sieger fühlen. Der 38-Jährige feierte beim 3:1 bei Manchester City nach fünfeinhalb Monaten Wartezeit ein erfolgreiches Comeback in der englischen Premier League.

Lehmann strahl Sicherheit aus

Lehmann, der aufgrund einer Daumenverletzung seines Rivalen Manuel Almunia in die Startelf kam, strahlte große Sicherheit aus und sammelte weitere Spielpraxis. Dies wurde im Lager der deutschen Nationalmannschaft vor dem ersten Länderspiel im EM-Jahr gegen Co-Gastgeber Österreich am Mittwoch (20.35 Uhr/live in der ARD) mit Freude zur Kenntnis genommen.

"Da sieht man einmal, wie schnell es in diesem Geschäft gehen kann. Jedes Spiel, das er macht, ist für ihn aber auch für uns grundsätzlich sehr positiv", sagte Bundes-Torwart-Trainer Andreas Köpke. Lehmann bewahrte die Gunners in einer Schwächephase vor dem Ausgleich, als er in der 66. Minute mit einer spektakulären Fußabwehr glänzte. Beim Gegentreffer durch Fernandez (28.) war der deutsche Routinier chancenlos.

ManU und Chelsea lassen Punkte liegen

Arsenal (60 Punkte) verdrängte durch den sechsten Ligasieg in Folge Manchester United (58) von der Tabellenspitze. Der Meister kam bei Tottenham Hotspur ebenso nicht über ein 1:1 hinaus wie Verfolger FC Chelsea (54) mit Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack beim FC Portsmouth. Der 31-Jährige erlitt in der zweiten Halbzeit eine Platzwunde am Kopf, die genäht werden musste. Danach spielte Ballack mit einem Kopfverband weiter.

Die Leistung Lehmanns wurde jedoch vom Gala-Auftritt Adebayors in den Schatten gestellt. "Der königliche Adebayor erklimmt den Thron", titelte der Guardian. Teammanager Arsene Wenger adelte den 23-jährigen Togolesen nach seinen Saisontreffern Nummer 17 und 18: "Er hat die Lücke, die Thierry Henry hinterlassen hat, geschlossen. Das ist das größte Kompliment, das ich ihm machen kann." Adybayor sei schon jetzt "ein kompletter Stürmer und in herausragender Form."

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