Premier League : Manchester United neuer Spitzenreiter - Klatsche für De Bruyne

Erfolgreicher Samstag für die deutschen Nationalspieler in England: Bastian Schweinsteiger wurde beim Sieg von Manchester United in der 68. Minute eingewechselt. Mesut Özil gab bei Arsenals 5:2-Erfolg bei Leicester City eine Torvorlage. Manchester City kam in Tottenham unter die Räder und Liverpool-Coach Rodgers kann erstmal durchatmen.

Neuer Spitzenreiter der Premier League: Manchester United gewann gegen Sunderland, Bastian Schweinsteiger wurde eingewechselt.
Neuer Spitzenreiter der Premier League: Manchester United gewann gegen Sunderland, Bastian Schweinsteiger wurde eingewechselt.Foto: Reuters

Bastian Schweinsteiger hat mit Manchester United den Sprung an die Tabellenspitze der englischen Premier League geschafft. Die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal gewann am Samstag mit 3:0 gegen den FC Sunderland und holte sich den dritten Sieg in Folge. Der vorherige Spitzenreiter Manchester City kassierte in Tottenham eine heftige 1:4-Pleite. Arsenal siegte souverän bei Leicester City.

Fußball-Weltmeister Schweinsteiger saß wie schon im vergangenen Premier-League-Spiel in Southampton zu Beginn auf der Bank und wurde in der 68. Minute für Michael Carrick eingewechselt. Memphis Depay (45.+4) und Wayne Rooney (46.) brachten United in Führung. Juan Mata erhöhte in der Nachspielzeit auf 3:0. Mit 16 Punkten ist der Rekordmeister nun Tabellenführer und empfängt mit neuem Selbstbewusstsein am Mittwoch den VfL Wolfsburg in der Champions League.

De Bruyne mit City im Pech

Die Red Devils profitierten von der deutlichen Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Manchester City. Trotz des zweiten Saisontreffers des Ex-Wolfsburgers Kevin De Bruyne kamen die Citizens bei den Tottenham Hotspur mit 1:4 (1:1) unter die Räder. City zeigte vier Tage vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach in der Königsklasse vor allem in der Defensive deutliche Schwächen. Nach De Bruynes Führungstreffer in der 25. Minute, drehten Eric Dier (45.), Toby Alderweireld (53.), Harry Kane (61.) und Erik Lamela (79.) die Partie. Der frühere Leverkusener Heung-Min Son kam 77 Minuten für die Spurs zum Einsatz.

Einen ähnlichen Verlauf gab es auch beim Spiel des FC Arsenal bei Leicester City. Das zuvor ungeschlagene Team des Deutschen Robert Huth ging durch Jamie Vardy (13.) in Führung. Theo Walcott (18.) und Alexis Sanchez mit einem Dreierpack (33./57./81.) sorgten für die Wende. Erneut Vardy verkürzte auf 2:4, ehe Olivier Giroud in der dritten Minute der Nachspielzeit den fünften Arsenal-Treffer erzielte. Mit 13 Punkten sind die Gunners somit zurück in die Spitzengruppe. Vorerst durchatmen kann auch der stark in der Kritik stehende Liverpool-Trainer Brendan Rodgers. Die Reds besiegten nach vier sieglosen Begegnungen Aston Villa mit 3:2. (dpa)

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