PRESSE ball : PRESSE ball

El Mundo (Spanien): „Spanien zieht die Welt in seinen Bann. Das Land hat ein Ticket in die Ewigkeit gelöst. Die Nationalelf hat wie noch nie gespielt und wie nie zuvor gewonnen. Die spanischen Spieler haben Deutschland, den Giganten der Vergangenheit, auf ein Nichts reduziert.“

El País (Spanien): „ Heldenhaft und kunstvoll:Das beste Spanien steht im Finale. Das fantasievolle Spiel und das spanische Temperament haben die deutsche Maschine ausgeschaltet. Bislang hatte die Nationalelf ihr fußballerisches Können noch nicht unter Beweis stellen können. Aber im wichtigsten Augenblick zeigte sie ihre beste Version.“

Daily Telegraph (England): „Niemand erwartete die spanische Inquisition aus der Luft. Aber doch: Es war Puyol, dessen Haar in alle Richtungen flog, wie bei einem englischen Schäferhund auf Stöckchenjagd, der Spanien ins WM-Finale köpfte.“

de Volkskrant (Niederlande): „Zwei Jahre nach dem Kniefall vor Spanien im EM-Finale mussten die Deutschen feststellen, dass sie die Kluft zwischen sich und dem Europameister zwar verkleinert, aber nicht geschlossen haben.“

Corriere dello Sport (Italien): „Puyol zwingt Deutschland nieder. Der Oktopus Paul hatte wieder recht.“

Libération (Frankreich): „Die deutsche Mannschaft hat im Vergleich zu der Leistung, die sie in den letzten beiden Spielen gezeigt hat, furchtbar enttäuschend gespielt.“

Blick (Schweiz): „Deutschland ist sich untreu geworden. Noch am Vortag hat Trainer Jogi Löw gesagt, man habe keine Chance gegen diese Spanier, wenn man nicht offensiv spiele. Doch was macht sein Team? Es wartet ab. Und wartet ab. Und wartet ab.“

Diario de Noticias (Portugal): „Spanien hat Deutschland eine Lektion erteilt.“

Przeglad Sportowy (Polen): „Dieses Spiel hat Löw verloren. Er galt bisher als der König der Taktik, hatte aber diesmal Angst, auf die neue deutsche Spielart zu setzen.“

New York Times (USA): „Spanien setzte sich mit wunderbarem Egoismus durch. Anders als gegen England und Argentinien verlor Deutschland seinen Mut.“

Los Angeles Times (USA): „Löw hat die Deutschen im Stich gelassen. Er schickte ein Team ins Stadion mit der Absicht zu verteidigen, anstatt selbst Tore schießen zu wollen. Warum?“

Olé (Argentinien): „Der tiefe Fall des Peinigers. Schweinsteiger kämpft mit dem Tintenfisch Paul um den Titel des in Argentinien meistgehassten Teilnehmers dieser WM. Deshalb wird sicher der eine oder andere still gelächelt haben, als er Schweinsteiger nach der deutschen Niederlage mit gesenktem Blick den 'Staub der Niederlage fressen' sah.“

El Pais (Uruguay): „Deutschland verlor im unpassendsten Augenblick seine Angriffslust. Nach acht Toren in zwei vorangegangenen Spielen setzte die deutsche Mannschaft auf eine viel defensivere Taktik, wartete auf den Gegner und verlor schließlich gegen Spanien.“

Estado de São Paulo (Brasilien): „Spanien hat sehr reif gespielt gegen Deutschland, das bis gestern die Sensation der WM war. Spanien spielte mit der Überzeugung der Gewinner und kommt mit der Kraft des

Giganten auf die letzte Stufe. So wie Holland. Ein adäquates Finale.“

B.T. (Dänemark): „Mit dem einen Auge beweinen wir Deutschlands ehrenvolles Ausscheiden. Mit dem anderen strahlen wir, weil Spanien den Erfolg verdient hat.“

Ekstra Bladet (Dänemark): „Puyol, diese Mischung aus Tarzan und Jesus, flog durch die Luft wie Superman. Ein Tintenfisch hat den spanischen Sieg vorhergesagt. Dann war es ein Hai, der auf brutale Weise den deutschen WM-Traum fraß.“

Sowjetski Sport (Russland): „Sieg für Spanien - und das Oberhausener Kraken-Orakel: Tintenfisch Paul hat es vorher gewusst. Die junge deutsche Mannschaft hat dem Druck der Spanier nicht standgehalten.“

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