PRESSE ball : PRESSE ball

Der Guardian fragt:

„Eröffnungsfeiern – warum bestehen sie darauf, uns das antun?“ Das Publikum vor dem Premierenspiel hoffe doch im Prinzip immer nur darauf, dass die Vorstellung „in einem donnernden heillosen Durcheinander ausartet“. Immerhin sei die Zeremonie von Warschau wenigstens in knappen zwölf Minuten vorbei und dabei „schön bunt“ gewesen. Also: „Hut ab vor dem kreativen Direktor der Zeremonie, Marco Balich.“

Die Presse hat Mitleid mit dem Gastgeber:

„Noch während der farbenfrohen Eröffnungszeremonie und dem Auftritt des ungarischen Pianisten Adam György, der eine Etüde in A-Moll von Frederic Chopin spielte, schaukelte sich der Optimismus des Gastgebers zu seinem Höhepunkt auf. Letztlich aber endete das Eröffnungsspiel für Polen enttäuschend.“

France Soir ist von den Polen enttäuscht:

„Die Explosion der Freude über das Eröffnungsspiel war nach der kurzen Feier bald vergessen.“ In der zweiten Halbzeit seien die Polen überfordert gewesen.

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