PRESSE ball : PRESSE ball

Das portugiesische Jornal de Noticias hadert mit dem 0:1 gegen Deutschland: „Portugal hatte Gomez und das Pech gegen sich. Die Deutschen hatten mehr Ballbesitz, aber sie waren lange Zeit weit davon entfernt, ein unschlagbarer Gegner zu sein.“

Público sieht die Schuld vor allem beim eigenen Team: „Am Ende hat jenes Team gewonnen, das die meiste Zeit die Initiative ergriffen hatte. Verloren hat die Mannschaft, die zu lange abgewartet hat.“

Die Zeitung O Jogo wartet mit einer alten Lineker-Weisheit auf: „Fußball kann tatsächlich ein Spiel elf gegen elf sein, bei dem am Ende immer Deutschland gewinnt.“

Die englische Sunday Times zeigt sich wenig beeindruckt von Löws Team: „Gomez gab den Deutschen die Kontrolle zurück – aber das war nicht der Auftritt eines potenziellen Champions.“

Häme gibt es von der Sun: „Cristiano Ronaldo gehen die Tore aus – der teuerste Spieler der Welt kam kaum zum Schuss.“

Die spanische El País ist mit dem Matchwinner höchst unzufrieden: „Gomez – von der Nullnummer zum Torschützen: Der Stürmer lieferte eine miserable Partie, verhalf den Deutschen aber zum Sieg.“

El Mundo hat keine Angst vor Deutschland: „Das war nicht die deutsche Elf, die bei der EM vor vier Jahren das Finale erreicht hat. Als Herausforderer für den Titelverteidiger Spanien waren die Deutschen wenig überzeugend.“

Das französische Journal du Dimanche vermisst ein wenig Poesie: Es war ein handwerklicher Sieg ohne große lyrische Höhenflüge. Aber mit dem Pragmatismus, auf dem die deutsche Mannschaft in der Vergangenheit schon so viele Erfolge aufgebaut hat.“

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