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Nach der 1:4-Niederlage gegen Kroatien findet die italienische La Stampa wenig Mitleid mit Landsmann und Irland-Trainer Giovanni Trapattoni: „Kroatien streckt Trapattoni nieder. Irland schlecht und vom Pech verfolgt im Spiel gegen die nächsten Gegner der Azzurri.“

Auch die Corriere della Sera ist wenig von den Iren begeistert: „Kroatischer Spaziergang gegen ein Irland Trapattonis, das nicht hart genug ist. Die drei Tore führen Mandzukic und Co. an die Spitze der Gruppe und erschrecken die Azzurri.“

Der nordirische Belfast Telegraph sieht den Nachbarn kurz vor dem Ausscheiden:

„Die Niederlage – erst die dritte in einem Wettbewerb während Trapattonis vierjähriger Amtszeit und der erste auf fremdem Boden – schickt die Republik kopfüber am Donnerstag in den Showdown mit den Spaniern, gegen den amtierenden Welt-und Europameister. Mit dem Wissen, dass ihre Hoffnungen auf das Viertelfinale effektiv vorbei sind, wenn sie das Spiel nicht mit mindestens einem Punkt überstehen.“

Die spanische Marca ist nach dem 1:1 gegen Italien unzufrieden: „Wir haben zu viele Chancen vergeben. Iker (Casillas) erweist sich als Retter, Iniesta als bester Spieler auf dem Platz.“

Ähnlich wird die Leistung des Titelverteidigers in Frankreich bewertet. L'Equipe meint: „Dominieren ist nicht gewinnen – in der ersten Hälfte imitierten die Spanier den Spielstil vom FC Barcelona sehr blass.“

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