PRESSE ball : PRESSE ball

Im Mutterland des Fußballs steigt die Stimmung nach dem 3:2-Sieg gegen Schweden. Der englische Daily Telegraph schreibt: „Walcott und Welbeck starten Englands dramatische Wiedergeburt. Das

Viertelfinale ist in Reichweite.“ Und The Sun fabuliert: „In die Hölle und zurück. Welbeck besiegelt epischen Kampf um die Rückkehr.“ In Schweden dagegen fragt sich das Aftonbladet: „Was haben wir eigentlich in der Vorbereitung getrieben? Was zum Teufel? Waren wir inkompetent oder einfach doof?“ Der Expressen ist da schon versöhnlicher: „Die Einstellung der Schweden stimmte. Der Mut war da. Der Wille stark. Zlatan war fantastisch. Aber England gewann. So ist es manchmal.“ Auch beim russischen Sport Express schaute man vor allem auf den Superstar der Schweden: „England gewinnt den Thriller von Kiew! Am Ende stand Ibrahimovic auf dem Platz wie ein trauriger Indianer.“ Das Svenska Dagbladet sah dagegen einen anderen schwedischen Spieler in der Hauptrolle: „Kopf hoch, Schweden! Alle EM-Träume starben in Kiew. Einsatz, Mut und Willen reichten nicht. Trotz eines magischen Olof Mellberg, der König von Kiew war.“

In den ukrainischen Zeitungen fallen – natürlich – der Wolkenbruch von Donezk und die 0:2-Niederlage gegen Frankreich zusammen. Die Komsomolskaja Prawda UA schreibt: „Unwetter spült ukrainische Elf auf Platz drei! Gegen eine der stärksten Nationalmannschaften Europas hielt das Team von Trainer Blochin eine Halbzeit lang durch.“ So auch im Gewinnerland. Die französische L'Equipe titelt: „Der blaue Blitz“. Und Le Figaro jubelt: „Frankreichs Team im Sturm wiederbelebt.“ Auch der russische Sowjetski Sport ließ sich von den Begebenheiten inspirieren: „Am Himmel blitzte es, im ukrainischen Tor schlug es ein.“

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