Primera Division : Schuster wehrt sich gegen Medienschelte

Nach den heftigen Attacken von spanischen Medien hat Real-Trainer Bernd Schuster nun seinerseits einige Breitseiten gegen die spanische Presse abgefeuert. Mit den "Königlichen" verhalte es sich eben so wie mit Roger Federer, so Schuster.

Schuster
Zu viel versprochen? Bernd Schuster. -Foto: AFP

Trainer Bernd Schuster sieht seine Arbeit beim spanischen Rekordmeister Real Madrid von Seiten der Medien offenbar nicht entsprechend gewürdigt. "Ich hätte auch gerne einen so privilegierten Job, alles kritisieren zu dürfen, ohne von irgendwas eine Ahnung zu haben", meinte Schuster mit Blick auf die tägliche Berichterstattung in den spanischen Medien.

Schuster hatte bei seinem Amtsantritt im Sommer den Fans vor allem "Jogo Bonito" - ein schönes Spiel - versprochen. Davon gab es aber trotz der guten Ergebnisse in den vergangenen Spielen zu wenig zu sehen. Nur dank überragender Leistungen von Torwart Iker Casillas gewannen die Königlichen die Champions-League-Partie gegen das dezimierte Team von Olympiakos Piräus (4:2) und das Spiel der Primera Division gegen Deportivo La Coruna (3:1).

Doch das ficht Schuster nicht an. Vielmehr sieht er Real auf einer Stufe mit Ausnahme-Tennisspieler Roger Federer. "Wir spielen mit unseren Gegnern, und wenn es nötig ist, schalten wir in den fünften Gang und gewinnen. Federer macht dasselbe, wenn er Tennis spielt: Er gewinnt den ersten Satz 6:4, den zweiten im Tiebreak und den dritten 6:1. Was will man mehr", meinte der Europameister von 1980. (mit sid)

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