Primera Division : Sevilla-Profi Puerta ringt weiter mit dem Tod

Nach einem Herzanfall liegt Defensivspezialist Antonio Puerta vom FC Sevilla weiter im Koma. Bei dem 22-Jährigen seien Hirnschäden zu erwarten, so die behandelnden Ärzte.

Puerta
Antonio Puerta nach seinem Zusammenbruch am Samstag. -Foto: dpa

Der spanische Profi Antonio Puerta vom FC Sevilla ringt mit dem Tod. Wie die Ärzte eines Krankenhauses in der ostspanischen Metropole mitteilten, hat sich der Zustand des 22-Jährigen weiter verschlechtert. Der Abwehrspieler war am Samstag bei einem Ligaspiel zusammengebrochen und hatte mehrmals einen Herzstillstand erlitten. "Sein Zustand ist sehr kritisch", heißt es einem Bulletin der Mediziner.

Die Aussichten seien "ungünstig", da es Anzeichen für eine Schädigung des Gehirns gebe. Der FC Sevilla war am Dienstag bemüht, die Uefa zu einer kurzfristigen Absage des Qualifikationsspiels für die Champions League zu bewegen, das die Spanier an diesem Abend bei AEK Athen bestreiten sollten. Das spanische Fernsehen TVE berichtete, Sevillas Vereinspräsident José María del Nido wollte bei einem Treffen mit dem Delegierten der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in der griechischen Hauptstadt über die Möglichkeit einer Verlegung der Partie sprechen.

Puerta, Teamkollege des Ex-Stuttgarters Andreas Hinkel, war am Samstag im Ligaspiel des FC Sevilla gegen den FC Getafe (4:1) ohne Einwirkung eines Gegenspielers auf dem Rasen zusammengebrochen. Er konnte den Platz aus eigener Kraft verlassen, erlitt aber in der Kabine einen weiteren Ohnmachtsanfall. Er wurde von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt und wird seither künstlich beatmet. (mit dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben