Sport : Proben für die Play-offs

Die Eisbären bezwingen Mannheim mit 2:1

Claus Vetter

Berlin - Die Play-offs nahen in der Deutschen Eishockey-Liga und da wird der Blick auf die Tabelle immer interessanter. Schließlich gibt es Wunschgegner für das Viertelfinale oder Teams, denen man lieber aus dem Wege gehen möchte. Die Mannheimer Adler etwa würden wohl nicht so gerne gegen Angstgegner Frankfurt spielen, dafür lieber gegen Köln. Gegen die Kölner Haie würden die Badenser antreten, wenn sie die Hauptrunde am Sonntag als Sechster beenden. Für das Erreichen des Wunschplatzes tat Mannheim gestern im Sportforum auch eine Menge: Nach einem schwachen Spiel verloren die Gäste 1:2 bei den Eisbären und gingen somit der „Gefahr“ aus dem Wege, auf Platz fünf vorzurücken.

Die etwas lasche Mannheimer Darbietung war betrüblich, schließlich wollten die Eisbären in ihrem letzten Hauptrundenspiel den 5000 Zuschauern etwas bieten. „Wir wollen schon mal üben für die Play-offs“, hatte Rob Zepp angekündigt. Die Übungseinheit fiel bei dem Berliner Torwart gut aus: Beim 2:1 (1:0,1:0, 0:1)-Erfolg der Eisbären hätte der Kanadier fast sein drittes Spiel hintereinander ohne Gegentor absolviert, aber Eduard Lewandowski hatte etwas dagegen. Dem ehemaligen Berliner gelang im letzten Drittel der einzige Mannheimer Treffer.

Ansonsten ließen die Adler trotz robuster Gangart spielerisch den letzten Einsatz vermissen, Trainer Dave King gönnte sogar Ersatzmann Danny aus den Birken seinen erst zweiten Saisoneinsatz. Aus den Birken sah beim ersten Gegentor durch Tyson Mulock nicht gut aus. Beim 2:0 der Eisbären konnte er wenig machen, Mannheims Francois Bouchard hatte einen Schuss von André Rankel ins eigene Tor abgefälscht. Claus Vetter

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