Probleme auf fremdem Eis : Die Eisbären unterliegen Straubing 1:2

Beide Torhüter halten und halten. Zwei Minuten vor dem Ende fällt dann aber die Entscheidung: Die Eisbären verlieren bei den Straubing Tigers - und gehen so mit einer Niederlage in die zweiwöchige Länderspielpause.

Tobias Welk

Auch wenn die Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) keine große Bedeutung haben – die Reise in die enge und laute Halle der Straubinger tritt kein Team der Liga gerne an. Den Grund dafür spürten am Sonntag auch die Eisbären Berlin in ihrem letzten Spiel vor der zweiwöchigen Länderspiel-Pause. Denn sie unterlagen den Straubingern 1:2 (0:0, 0:1, 1:1). Die Gastgeber zeigen in eigener Halle oft einen enormen Kampfgeist, so war es auch am Sonntag.

Die Eisbären hatten Mühe, ihre Linie zu finden; am ehesten gelang das noch dem Block mit Tallackson und Olver, über die fast alle gefährlichen Angriffe des Meisters liefen. Doch in der Anfangsphase konnten sich die Eisbären bei Nationalmannschafts-Torhüter Rob Zepp bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Just als die Gäste dann besser ins Spiel kamen, erhielt eine kaputte Kufe eine enorme Bedeutung. Eisbären-Verteidiger Nick Angell rutschte weg, Straubings Stürmer Laurent Meunier hatte freie Bahn und vollstreckte zum 1:0.

Nun hatten beide Teams Chancen, aber sowohl Zepp wie auch Barry Brust im Straubinger Tor hielten glänzend. Im Schlussdrittel musste Straubing dann dem hohen Tempo Tribut zollen, und die Eisbären kamen besser ins Spiel und knapp zehn Minuten vor dem Ende durch Mulock zum Ausgleich.

Aber Straubing kämpfte sich unter dem Jubel seiner Fans zurück, und zwei Minuten vor dem Ende der Partie gelang Rene Röthke in Überzahl doch noch das 2:1 für die Gastgeber. „Es war uns klar, dass es nicht so leicht werden würde wie beim 5:1 im Hinspiel“, sagte Eisbären-Coach Don Jackson. „Straubing hat eindrucksvoll bewiesen, dass es stärker ist als es der Tabellenplatz aussagt. In einer Partie mit zwei starken Torhütern war der Sieg für die Tigers nicht unverdient.“

0 Kommentare

Neuester Kommentar