Sport : PROTESTE IN ROSTOCK

Nicht wenige Anhänger von Hansa Rostock fürchten, dass an der Ostseeküste einmal Zustände wie im Salzburger Land herrschen könnten, wo der SV Austria nach einem Getränkehersteller benannt wurde. So bewegte die Fans auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag weniger die Tatsache, dass der Klub ein Jahresminus von 1,236 Millionen Euro kundtat, als der Verkauf der Namensrechte für das Ostseestadion. Dafür mussten sich Vorstand und Aufsichtsrat auf der teils hitzigen Versammlung mehrfach rechtfertigen. Auch wenn der Name schon verkauft ist, erreichten die Fans immerhin einen Teilerfolg, was die Traditionspflege betrifft: Sie setzten einen stärkeren Schutz der Vereinssymbolik durch. Änderungen sind nur noch möglich, wenn 80 Prozent der Mitglieder zustimmen. Bisher reichte eine Zwei-Drittel- Mehrheit. heb

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