• Prozess gegen Kobe Bryant eingestellt Frau sagt nicht mehr gegen Basketballstar aus

Sport : Prozess gegen Kobe Bryant eingestellt Frau sagt nicht mehr gegen Basketballstar aus

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Eagle – Der Vergewaltigungsprozess gegen den amerikanischen Basketballstar Kobe Bryant hat eine überraschende Wende genommen: Der Prozess gegen den 26jährigen NBA-Profi von den Los Angeles Lakers ist eingestellt worden, nachdem die Staatsanwaltschaft die Anklage fallen ließ. Bryant hatte sich wegen angeblicher Vergewaltigung einer 19-jährigen Hotelangestellten vor einem Gericht in Eagle im US-Bundesstaat Colorado zu verantworten. Das Verfahren wurde eingestellt, weil die Frau nicht mehr am Prozess teilnehmen wollte. Ein Zivilprozess ist aber noch anhängig.

Die Frau habe sich entschieden, nicht mehr gegen Bryant auszusagen, erklärte Staatsanwalt Marl Hurlbert. Deshalb habe die Staatsanwaltschaft keine andere Wahl gehabt, als die Anklage fallen zu lassen. Hurlbert zeigte Verständnis für die Entscheidung des mutmaßlichen Opfers. Die Frau hatte zwei Morddrohungen erhalten, nachdem ihre Identität publik gemacht worden war. Hurlbert beteuerte, den Fall nicht eingestellt zu haben, weil man ihr nicht geglaubt habe. „Sie ist eine extrem glaubwürdige Frau“, meinte der Staatsanwalt.

Die Frau hatte Bryant vorgeworfen, sie am 30. Juni 2003 in einem Wellnesshotel in Vail (Colorado) vergewaltigt zu haben. Bryant hatte stets behauptet, dass es mit ihrem Einverständnis zu Sex gekommen sei. Offenbar sehe sie den Vorfall mit anderen Augen, meinte Bryant, der sich am Mittwoch bei der Frau entschuldigte. Im Falle einer Verurteilung hätte dem verheirateten Vater einer Tochter eine vierjährige Gefängnisstrafe oder 20 Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe von 750 000 Dollar gedroht. dpa

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