Prozess : Geständnis im Bochumer Wettskandal

Der 35-jährige Angeklagte Nürettin G. hat im Wettskandal-Prozess zugegeben, Wetten auf angeblich sichere Fußballspiele platziert zu haben. Außerdem will er in die Bestechung von Profis des Zweitligisten VfL Osnabrück verwickelt gewesen sein.

Im Wettskandal-Prozess am Bochumer Landgericht hat es am Donnerstag ein erstes Geständnis gegeben. Der 35-jährige Angeklagte Nürettin G. hat zugegeben, Wetten auf angeblich sichere Fußballspiele platziert zu haben. Außerdem will er in die Bestechung von Profis des Zweitligisten VfL Osnabrück verwickelt gewesen sein.

In einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung hieß es: „Es wurde nie direkt gesagt, dass ein Spiel manipuliert worden ist. Das habe ich aber auch so verstanden.“ Den insgesamt vier Angeklagten wird vorgeworfen, über 30 Spiele verschoben zu haben. Die Wettgewinne sollen sich auf rund 1,6 Millionen Euro belaufen. (dpa)

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