Qualifikations-Modus : Der Weg nach Südafrika

An der ersten Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika nehmen im Jahr 2010 32 Mannschaften teil. Bislang hat nur Gastgeber Südafrika seinen Startplatz sicher.

DurbanUm die verbliebenen 31 Plätze konkurrieren 199 Mitglieder des Weltverbandes Fifa. Bei der Auslosung in Durban werden diese in Qualifikations-Gruppen der sechs Kontinentalzonen aufgeteilt. Die Modi der einzelnen Kontinentalverbände:

AFRIKA: 50 Länder konkurrieren um 5 Plätze. In zwei Vorrunden werden 20 Teams ermittelt, die in fünf Gruppen à vier Mannschaften die WM-Teilnehmer ausspielen. Südafrika ist auch im Lostopf, da die Qualifikations-Runde auch für den Afrika Cup 2010 zählt.

ASIEN: 41 Länder konkurrieren um 4,5 Plätze. Nach einem an die Weltrangliste angelehnten Setzsystem erhalten sieben Teams ein Freilos bis zur 3. Runde. Die anderen 34 Mannschaften spielen in zwei Playoff-Runden bis dahin 15 Teams aus. Zehn davon qualifizieren sich für die 4. Runde, in der in zwei Gruppen die vier WM-Teilnehmer ermittelt werden. Die Gruppendritten ermitteln den Teilnehmer einer Playoff-Runde gegen den Ozeaniensieger. Der Gewinner fährt ebenfalls nach Südafrika.

EUROPA: 53 Teilnehmer konkurrieren um 13 Plätze. Die Mannschaften werden auf Grundlage der Weltrangliste in sechs Lostöpfe aufgeteilt. Es werden acht Sechser- und eine Fünfer-Gruppe gelost. Die Gruppensieger sind für die WM qualifiziert. Die acht besten Gruppenzweiten ermitteln in Playoff-Spielen die weiteren vier Teilnehmer. Deutschland ist im Topf der neun besten Teams gesetzt.

NORD- und MITTELAMERIKA: 35 Teilnehmer konkurrieren um 3,5 Plätze. 13 Mannschaften erhalten ein Freilos für die 2. Runde. Die restlichen 22 Teams ermitteln in einer Playoff-Runde elf Sieger. Die danach insgesamt verbliebenen 24 Mannschaften ermitteln in der 2. Runde im Playoff-Modus zwölf Sieger. Diese zwölf Teams werden in der 3. Runde in drei Vierergruppen gelost. Die zwei besten Teams jeder Gruppe ziehen in die vierte Runde ein, in der die verbliebenen sechs Teams je zwei Mal gegeneinander antreten. Die besten Drei sind in Südafrika dabei, der Vierte spielt Ausscheidungsspiele gegen den Fünften der Südamerika-Gruppe.

OZEANIEN: 10 Teilnehmer konkurrieren um 0,5 Plätze. Neuseeland hat ein Freilos. Neukaledonien, Fidschi und Vanuatu qualifizierten sich für die nächste Runde. Die beiden Erstplatzierten einer Gruppenrunde ermitteln in einem Finale den Sieger, der gegen den Playoff-Sieger aus Asien um einen WM-Platz spielt.

SÜDAMERIKA: 10 Teilnehmer konkurrieren um 4,5 Plätze: Alle zehn Teams treffen in Hin- und Rückspielen aufeinander. Die besten vier Mannschaften sind für die WM qualifiziert. Der Fünfte spielt gegen den Vierten der Nord- und Mittelamerikagruppe um den letzten freien WM-Platz. (mit dpa)

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