Radsport : Zabel zieht positives Fazit bei Milram

Erik Zabel fühlt sich beim neu gegründeten Team Milram offenbar wohl. Auch mit dem früheren Konkurrenten Alessandro Petacchi arbeite er gut zusammen, erklärt der 36-Jährige.

Hamburg - Der deutsche Radprofi Erik Zabel zieht ein überaus positives Fazit seiner ersten Saison im neugegründeten Team Milram. "Da bin ich richtig euphorisch. Ich hätte nicht gedacht, dass wir als Team so schnell zusammenwachsen würden", sagte der 36-Jährige der "Hamburger Morgenpost". Vor allem von der Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Rivalen in zahlreichen Sprintentscheidungen ist der gebürtige Berliner begeistert. "Mein ehemals schärfster Konkurrent Alessandro Petacchi fährt jetzt in meiner Mannschaft. Anfangs dachte ich, dass das schwierig werden könnte. Aber wir unterstützen und respektieren uns", fügte Zabel hinzu.

Auch der Tatsache, dass er bei der Straßen-Radweltmeisterschaft 2006 in Salzburg den Titel knapp verpasste, kann er inzwischen nur Positives abgewinnen. "Das war schon traurig. Allerdings ist es keine Schande, hinter dem zurzeit besten Ein-Tages-Fahrer Paolo Bettini auf dem zweiten Platz zu landen", sagte Zabel. Es sei immer noch sein "heimlicher Traum", bei der WM ganz oben zu stehen. "Aber hätte ich die WM gewonnen, wäre es schwer gewesen, mich für die neue Saison zu motivieren. Insofern hat es vielleicht auch etwas Gutes." (tso/ddp)

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