Sport : Radsport: Zu viel Koffein im Blut

Olympiasieger und Weltmeister Guido Fulst aus Berlin war beim Stuttgarter Sechstagerennen vom 19. bis 24. Januar mit Koffein gedopt. Das bestätigte gestern der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), der gegen Fulst ein Sportstrafverfahren einleiten wird. A- und B-Probe des 30-Jährigen wiesen eine unzulässig hohe Koffein-Konzentration auf. Der Grenzwert sei "deutlich überschritten gewesen", sagte Wilhelm Schänzer, Leiter des Kölner Anti-Doping-Labors, der "Netzeitung".

Der Weltverband UCI stuft Coffein als weiche Droge ein, die eine Sperre von etwa drei Monaten nach sich zieht. Dass Fulst bei einem Sechstagerennen positiv getestet worden ist, ist für den Berliner BDR-Sportwart Bremer unverständlich. "Das ist doch eine Zirkusveranstaltung. Da nimmt man doch kein Koffein. Ich bin gespannt, wie er das erklärt", sagte Bremer.

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