Rallye auf Eis : Chaos bei Play-off-Spiel in Wolfsburg

Eine Autoshow in der Drittelpause des Spiels Wolfsburg gegen Düsseldorf ruiniert erst das Eis und führt dann zum Eklat. Ein Fauxpas, der teuer werden kann. Die Deutsche Eishockey-Liga droht dem Klub nun mit einer Geldstrafe.

Katrin Schulze

Die Wolfsburger Eismeister hatten gewarnt. Trotzdem schickte der EHC Wolfsburg beim 2:4 im Play-off-Spiel gegen die Düsseldorfer EG in der ersten Drittelpause als Showelement einen VW Touareg auf Spikes auf das Eis. Der Rallye- Wagen des Sponsors hinterließ so tiefe Furchen im Eis, dass die Partie erst nach einer 106-minütigen Pause fortgesetzt werden konnte. „Das war ein Eigentor von uns“, sagt Wolfsburgs Trainer Anton Krinner. Ein Fehler, für den niemand die Verantwortung tragen will. Der Sponsor wies die Schuld zurück, der Rallyefahrer Timo Gottschalk fuhr entsprechend den Absprachen, heißt es. Kurz bevor das Spiel hätte abgebrochen werden müssen, war das Spielfeld wieder benutzbar, der EHC siegte 4:2. Die Deutsche Eishockey-Liga droht nun mit einer Geldstrafe. ks

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