Rapid Wien : Andreas Müller neuer Sportdirektor

Andreas Müller wird neuer Sportdirektor bei Rapid Wien. Ausgesucht haben soll ihn sein Vorgänger Helmut Schulte, der einst von Müller bei Schalke 04 entlassen worden war.

Ein Königsblauer wird Grün-Weißer: Andreas Müller wird Sportdirektor beim österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien.
Ein Königsblauer wird Grün-Weißer: Andreas Müller wird Sportdirektor beim österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien.Foto: Imago

Andreas Müller wird im Januar 2014 Sportdirektor beim österreichischen Fußball-Rekordmeister SK Rapid Wien. Der 51-Jährige tritt nach Clubangaben vom Mittwoch mit Beginn des neuen Jahres die Nachfolge seines deutschen Landsmanns Helmut Schulte an, der zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf wechselt.

"Nach den guten Erfahrungen, die Rapid mit Helmut Schulte gemacht hat, wollten wir den Weg mit einem international erfahrenen Mann weitergehen", teilte Rapid-Präsident Michael Krammer mit. Andreas Müller habe einen reichen Erfahrungsschatz in dieser Funktion. "Er hat uns bei den der Vertragsunterschrift vorangegangenen Gesprächen vollends überzeugt und ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die bis zumindest Ende der Saison 2015/16 fixiert ist."

Müller war bis April dieses Jahres als Sportdirektor beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim tätig. Davor war er jahrelang Manager beim FC Schalke 04, für den er neben dem VfB Stuttgart und Hannover 96 in der höchsten deutschen Spielklasse auch als Profi aktiv war.

Wie die Wiener Tageszeitung "Kurier" berichtet, soll Schulte seinen Nachfolger selbst ausgewählt haben. Beide kennen sich aus gemeinsamen Schalker Zeiten: Pikanterweise entließ der damalige Manager Müller 2008 Nachwuchskoordinator Schulte. In seiner Autobiografie "Drei St.-Pauli-Leben" beschrieb Schulte seine Enttäuschung über Müllers Vorgehen. Mittlerweile habe es aber längst eine Aussprache gegeben.

Der 56-jährige Schulte hatte sein Amt in Wien erst im Dezember 2012 angetreten, seinen Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrag aber nicht verlängern wollen, weil er in Düsseldorf näher bei seiner Familie sein könne, wie er bereits im November erklärt hatte. (Tsp/dpa)

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