Reaktionen auf Niersbach-Pressekonferenz : "Selbst Christoph Kramer wusste mehr"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach kommt in der Presse schlecht weg, bei Twitter sind die Reaktionen auf seinen Auftritt am Donnerstag vor allem spöttisch. Ein Überblick.

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen? Versuchen kann man es ja mal.
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen? Versuchen kann man es ja mal.Foto: dpa

Um Kopf und Kragen hat er sich beinahe geredet, meinte Sven Goldmann in seinem Kommentar zum Auftritt von Wolfgang Niersbach am Donnerstag im Tagesspiegel. Auch die Pressekollegen aus anderen Medienhäusern konnte der DFB-Präsident mit seinen Aussagen nicht überzeugen.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" nennt Niersbachs Ausführungen "Märchenhafter denn je". Bei der "Süddeutschen Zeitung" wird überlegt, "ob die alte Geschichte mit dem Stimmenkauf, die mit der schwarzen Kasse im Jahr 2000, die es angeblich nicht gab - ob diese Geschichte nicht irgendwie netter gewesen wäre als die nun von Niersbach präsentierte [...] 6,7 Millionen Euro für so eine schöne WM - das wäre doch vielen Menschen noch eher vermittelbar gewesen als diese dreckige Geschichte aus den Hinterzimmern.“

"Die Welt" spricht von einer "beschämenden Posse" und die "Bild" hat festgestellt, dass Niersbach bei der Pressekonferenz aussah, als wäre er "um Jahre gealtert". Dagegen hat die "Frankfurter Rundschau" eine böse Ahnung: "Die Passagen, die Niersbach nun offenbarte, lassen düster ahnen, was im Weltfußball getan werden musste, um sich mit den Mächtigen gut zu stellen: Es musste Geld fließen."

Bei Twitter wurden zum einen lustige Vergleiche angestellt:

Wobei Niersbach immerhin länger durchhielt als der gehirnerschütterte Kramer im WM-Finale gegen Argentinien.

Angesichts der verwirrenden Aussagen des DFB-Präsidenten, wurden Rufe nach der Kompetenz-Kompetenz von Edmund Stoiber laut:

Und dann gab es auch noch richtig böse Kommentare:

Dagegen fassen die Kollegen von 11Freunde die Aussagen von Wolfgang Niersbach gewohnt sachlich zusammen:

Und wer will, stellt auch gleich noch größere Zusammenhänge fest:

Und wie geht's jetzt weiter? Christian Spiller hätte da so eine Idee:

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