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Reaktionen auf WM-Vergabe : Von Jubel bis Enttäuschung

Wladimir Putin (Russischer Ministerpräsident): "Wir werden alles in unserer Macht stehende für eine WM auf höchstem Niveau tun."

Scheich Mohammed bin Khalifa Al Thani (Staatsoberhaupt Katar): "Dass wir so eine Veranstaltung organisieren können, haben wir bei den Asien-Spielen 2006 bewiesen."

Barack Obama (US-Präsident): "Die Fifa hat eine falsche Entscheidung getroffen."

Theo Zwanziger (DFB-Präsident): "Die Ausrichtung der WM 2018 ist für Russland eine große Chance. Das Land möchte natürlich sehr gerne an die großen fußballerischen Zeiten der Sowjetunion in den 60er- und 70er-Jahren anknüpfen, in der es auch tolle Spiele gegen die deutsche Nationalmannschaft gegeben hat. Für diesen Weg zurück zu alten Erfolgen sind moderne Stadien eine wesentliche Grundlage. Diese werden nunmehr für die WM in acht Jahren gebaut, und deshalb bin ich überzeugt, dass das Turnier dem Fußball in Russland einen großen Schub geben wird. Die Entscheidung, die WM 2022 nach Katar zu vergeben, hat mich trotz der Diskussionen und Meldungen der vergangenen Wochen ein wenig überrascht. Ich bin mir sicher, dass die Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees alle Bedenken, die es gegen diese Wahl geben kann, bei ihrer Entscheidungsfindung bedacht haben."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Ich danke dem Exekutivkomitee der FIFA, denn 2018 und 2022 betreten wir Neuland, denn die WM war noch nie in Osteuropa und dem Mittleren Osten. Deswegen bin ich ein glücklicher Präsident, wenn wir über den Fortschritt im Fußball reden. Aber ich muss allen Bewerbern ein großes Lob aussprechen für den tollen Job, den sie gemacht und die Botschaften, die sie ausgesandt haben. Alle haben die Botschaft übermittelt, dass Fußball mehr ist als nur ein Spiel. Beim Fußball geht es nicht nur ums
Gewinnen; es ist auch eine Schule des Lebens, in der man lernen muss, zu verlieren, und das ist nicht einfach."

Igor Schuwalow (Russischer Vize-Regierungschef): "Lasst uns zusammen Geschichte schreiben."

Scheich Mohammed bin Chalifa Al Thani (Bewerbungschef Katar): "Danke, dass Sie an uns glauben, an den Wandel glauben. Wir werden Sie nicht enttäuschen. Wir sind bereit, Sie werden stolz sein - das verspreche ich Ihnen."

Rio Ferdinand (Nationalelf-Kapitän von England): "Wow, Russland wird die Weltmeisterschaft 2018 ausrichten... Bin am Boden zerstört. Was hätten wir noch mehr tun können? Was haben wir falsch gemacht?"

Kevin Kuranyi (Deutscher Ex-Nationalspieler, der bei Dynamo Moskau unter Vertrag steht): "In Russland werden unglaublich große Anstrengungen unternommen, um den Fußball weiter voranzubringen. Die WM wird da noch mal eine richtige Schubkraft entwickeln." (dpa)

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