Sport : Rechtsstreit: Schäfer und kein Ende

Eine leicht verspätete Bescherung steht Winfried Schäfer ins Haus. Der Fußball-Regionalligist Tennis Borussia will seinem ehemaligen Trainer die vor dem Arbeitsgericht in einem Vergleich zugestimmten 1,2 Millionen Mark Abfindung nicht zahlen. Der Zwangsabsteiger aus der Zweiten Bundesliga machte von seinem Widerrufsrecht Gebrauch und hofft auf eine geringere Summe.

Am 6. Dezember war im Rechtsstreit zwischen TeBe und dem Trainer vom Arbeitsgericht Berlin ein Vergleich empfohlen worden. Während Schäfer den ehemaligen Zweitligisten auf 4,125 Millionen Mark verklagt hatte, war der Verein nur zu einer Zahlung von 800 000 Mark bereit. Obwohl das Gericht der Argumentation des Vereins folgte, dass der bis 30. Juni 2002 laufende Vertrag nur für die Erste und Zweite Bundesliga gültig war, hatte es die Abfindungssumme auf 1,2 Millionen angehoben. Beide Seiten stimmten unter Widerruf zu. Schäfer war im März 1999 für ein Monatsgehalt von 150 000 Mark zu den Berlinern gekommen. Nach dem Zwangsabstieg hatte sich der Verein von dem 50-Jährigen getrennt.

Mit einem Vergleich abgeschlossen wurde kurz vor Weihnachten der Rechtsstreit zwischen TeBe und seinem ehemaligen Spieler Sergej Kirjakow. Die Berliner zahlen dem Russen 430 000 Mark Abfindung. Kirjakow hatte einen Vertrag bis 2002 und vier Millionen Mark Entschädigung gefordert.

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