REHHAGEL IM INTERVIEW : „Wenn einer nah dran ist, dann bin ich das“

Hertha-Trainer Otto Rehhagel hat vor dem Heimspiel gegen Bremen der dpa ein Interview gegeben. Wir dokumentieren im Folgenden Teile der Antworten.

„Man muss im eigenen Stadion sehen, dass die Jungs erkannt haben: Jetzt ist die letzte Stunde gekommen.“

„Mein Sohn Jens konnte in Bremen zur Schule gehen von der ersten Klasse bis zum Abitur. Sonst reisen die Kinder mit ihren Trainer-Vätern immer durch die Gegend. Sportlich hat sich eine Gruppe Menschen gefunden..., die mich begleitet haben. Ich hatte niemanden, der mir dazwischenquatscht...“

„Es ist ganz einfach: Man ist dann lange bei einem Verein, wenn man Erfolg hat. Die Dinge sind ganz einfach im Fußball.“

„Ich muss sehen, dass wir Punkte holen. Ich musste alle Leute blitzschnell kennenlernen. Wie viel mal haben wir nicht gewonnen? Die Fußballer sind alle empfindlich. Ich musste die Leute (bei Hertha, Anm. d. Red.) erst einmal befreien, damit sie nicht die ganze Woche rumlaufen im Büßergewand.“

„Ich war doch jeden Samstag da und habe Spiele gesehen. Ich kenne viele Spieler, habe überall meine Bekannten. Wenn einer nah dran ist, dann bin ich das. Und ich habe 2010 mit den besten Mannschaften der Welt in Südafrika gespielt. Und ich habe den Papadopoulos gegen Messi gestellt. Da muss man schon ziemlich Mut haben.“

„Die Spieler sind die, die sie sind. Unsere Eltern haben 1956 auch gesagt, als Elvis kam: Seid Ihr verrückt geworden? Dann war er einmal da und Superstar. So geht es immer weiter.“

„Die Ecke wird von der Ecke geschossen. Der Platz ist 60 mal 100 Meter. Man darf sich nicht dumm gegenüber dem Schiedsrichter verhalten. Was ist da neu heute?

Ich bin Praktiker. Es gibt im Fußball zu viele Theoretiker. Bei der WM 2010 hat Spanien gegen die Schweiz 0:1 verloren – und hatte 85 Prozent Ballbesitz.“HERTHA BSC] Tsp

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